Das Rätselraten ist vorbei: Die Schranne in Wasserburg ist wieder geöffnet

Geschafft! Barbara Hinterberger hat die Schranne eröffnet.
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Geschafft! Barbara Hinterberger hat die Schranne eröffnet.

Endlich! Nach wochenlangem Warten und langem Rätselraten um den Wiedereröffnungstermin hat es Montagmittag den ersten Kaffee im Café Schranne gegeben. Jetzt müssen sich die Wasserburger nicht mehr die Nase am bereits seit einigen Tagen liebevoll dekorierten Schaufenster platt drücken.

Wasserburg –Die Bürger sehnen sich nach der „Schranne“, das kann auch die neue Betreiberin Barbara Hinterberger bestätigen, die dem traditionsreichen Café im Herzen der Altstadt ab sofort neues Leben einhaucht. „Die Wasserburger warten schon lange, das fiel deutlich auf, als wir die letzten Wochen noch gewerkelt und dem Café einen Feinschliff verpasst haben. Nun ist es soweit und ich darf mit Stolz aufsperren“, sagt die 30-Jährige, die bisher das Café Altensee in Soyen geführt hat. Dass es sie nun mitsamt ihren Kuchen und Torten in die Altstadt nach Wasserburg verschlägt, damit geht für sie ein Traum in Erfüllung.

„Ich habe mich narrisch gefreut, dass ich von der Stadt Wasserburg den Zuschlag für dieses traditionsreiche Café bekommen habe“, betont Hinterberger bei der offiziellen Eröffnung des Cafés „Die Schranne“ gestern Morgen. Ab sofort dürfen sich hier Einheimische wie Touristen wieder Kuchen und Torten oder kleine Brotzeiten schmecken lassen. Von 13 bis 18 Uhr ist des Tagescafé täglich geöffnet. Einen Ruhetag legt das Team, das überwiegend von der bisherigen Betreiberin Monika Häuslmann übernommen wurde, vorerst nicht ein. Unterstützung bekommt Hinterberger auch von ihrer Familie, die der Soyenerin den Rücken stärkt. Mama Maria und Schwester Franziska arbeiten im Betrieb mit.

Soft opening wegen Corona

Laut der neuen Betreiberin gibt es ein „Soft-Opening“ – auch coronabedingt, damit die Schranne nicht sofort „überrannt“ wird und die Abstands- und Hygieneregeln vorschriftsgemäß eingehalten werden können.

Regionale Zutaten – eigene Produktion

Die Konditormeisterin legt Wert auf regionale Zutaten und ist in engem Kontakt mit Lieferanten aus dem Raum Wasserburg. Kuchen und Torten werden frisch zubereitet. Auf Regionalität und Eigenproduktion hatte die Stadt als Verpächterin bei ihrer Ausschreibung des Betriebes ausdrücklich Wert gelegt.

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Die Kompetenz sowie die Erfahrung von Hinterberger, das seien auch die ausschlaggebenden Argumente gewesen, die auch die Stadt überzeugt hätten, betont Bürgermeister Michael Kölbl vor Ort. „Wir wünschen uns, dass Frau Hinterberger möglichst lange Pächterin bleibt. Schließlich ist die Schranne eines der Aushängeschilder für das historische Bild Wasserburgs.

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