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Autoren gesucht und gefunden:

Das neue Ameranger Heimatbuch setzt auch auf digitale Elemente

Zu einer Auftaktveranstaltung für das neue Ameranger Heimatbuch hatte Bürgermeister Konrad Linner (rechts) potenzielle Autoren eingeladen. Das Schriftleitungsteam, bestehend aus (von rechts) Altbürgermeister Gust Voit, Rupert Rußwurm (Vorsitzender) und Wolfgang Klautzsch, erklärte in kurzen Vorträgen das Projekt.
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Zu einer Auftaktveranstaltung für das neue Ameranger Heimatbuch hatte Bürgermeister Konrad Linner (rechts) potenzielle Autoren eingeladen. Das Schriftleitungsteam, bestehend aus (von rechts) Altbürgermeister Gust Voit, Rupert Rußwurm (Vorsitzender) und Wolfgang Klautzsch, erklärte in kurzen Vorträgen das Projekt.

Das neue Ameranger Heimatbuch ist einen großen Schritt weitergekommen: Mögliche Autoren stehen fest. Jetzt heißt es, Material zu sammeln.

Amerang – Zur Auftaktveranstaltung für die Herausgabe des neuen Heimatbuches hat Bürgermeister Konrad Linner in die Gemeindehalle rund 30 Personen eingeladen, die als mögliche Autoren fungieren könnten.

Das Schriftleitungsteam steht bereits fest: Es besteht aus Rupert Rußwurm, Vorsitzender und ehemaliger langjähriger Gemeinderat, Altbürgermeister Gust Voit und dem Schriftleiter des Heimatbuches von 1989, Wolfgang Klautzsch.

Grundkonzept ist eine Printausgabe

In kurzen Vorträgen erklärten die drei Mitglieder des Leitungsteams die einzelnen Teilkonzepte des Projekts. Man will dabei vor allen Dingen dem veränderten Leseverhalten der Bevölkerung Rechnung tragen, in dem man das Buch mit analogen und digitalen Mitteln gestaltet. Das bedeutet, dass als Grundkonzept eine Printausgabe geplant ist, aber die einzelnen gedruckten Artikel mittels QR-Code mit einschlägigen Informationen erweitert und zusätzlich durch Links zum Internet ergänzt werden können. Eine rein digitale Version des Buches ist nicht vorgesehen. Diesem Konzept hatte auch der Ameranger Gemeinderat bereits zugestimmt. Neben zahlreichen neuen Themen sollen grundsätzlich für die gedruckte Ausgabe die Inhalte des Heimatbuches von 1989 nicht wiederholt werden, sondern es wird in erster Linie auf die Veränderungen seit dieser Zeit eingegangen.

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Da aber das alte, inzwischen vergriffene Heimatbuch digitalisiert wird und dann unentgeltlich als E-Book zugänglich ist, kann jederzeit ein beliebiger Artikel daraus von einer gemeindlichen Plattform abgerufen werden. Das gilt ebenso für die Broschüre des Gewerbevereins über die Ameranger Wirtschaftstätigkeit und für das Begleitbuch zum Moorlehrpfad.

Neue Inhalte, neue Struktur

Natürlich stehen in der Druckausgabe neue Inhalte im Fokus, so das Leitungsteam. Angaben zum Format, zu Umfang, Ausgestaltung und Bebilderung des neuen Heimatbuches wurden beim Treffen erläutert. Ziel sei ein sehr attraktiver Bild- und Informationsband. Für mögliche Mitarbeiter wurde ein Informationsblatt zur formal einheitlichen Ausgestaltung der Manuskripte sowie einen Autorenvertrag ausgeteilt, der die rechtlichen Beziehungen zwischen Herausgeber Gemeinde und den Autoren juristisch abklärt – vor allem in Hinsicht auf Urheberrechte und Datenschutzregeln.

Alle anwesenden Personen, einschließlich des Schriftleitungsteams, stellten sich als Autoren zur Verfügung und akzeptieren, dass sie ohne Honorar ehrenamtlich mitarbeiten werde. Die Mitglieder der Schriftleitung erklärten in einem ersten, kurzen Einzelgespräch das jeweils zugedachte Themengebiet mit den Betroffenen ab, später sollen noch ausführliche Gespräche folgen. Zum Ende der Veranstaltung rief Altbürgermeister Gust Voi t alle Anwesenden dazu auf, für dieses Projekt in der Bevölkerung zu werben und alte Bilder, Beiträge, Berichte, Anekdoten und Geschichten rund um Amerang zu sammeln, damit das Vorhaben auf eine breite bürgerliche Basis gestellt werde.

Zum Schluss verabschiedeten sich alle Teilnehmer in der Zuversicht, dass das Projekt gelingen und das Buch Ende 2023 erscheinen könnte.re

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