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BAUDENKMAL

Dach der Haager Leprosenhauskapelle wird für 30.000 Euro saniert

Die ehemalige Leprosenhauskapelle in der Kapellenstraße Haag braucht ein neues Dach.
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Die ehemalige Leprosenhauskapelle in der Kapellenstraße Haag braucht ein neues Dach.
  • Andrea Klemm
    VonAndrea Klemm
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Haag hatte erst seit dem 19. Jahrhundert ein Krankenhaus. Zuvor stand ihnen seit 1466 das Leprosenhaus am Ende der Kapellenstraße zur Verfügung. Hier wurden Menschen versorgt. Im Volksmund sprach man vom Armenhaus. Der Gräfin Kunigund war 1538 die Gründung der Hospital- und Leprosenhausstiftung zu verdanken. Die Stiftung kümmert sich heute um Grundstücke und Gebäude und saniert jetzt die alte Kapelle des Leprosenhauses.

Haag – Das Gesamtvolumen im Haushalt 2021 der Hospital- und Leprosenhausstiftung Haag beläuft sich auf 397.700 Euro.

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Der Verwaltungshaushalt schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 268.400 Euro und der Vermögenshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 129.300 Euro. Kämmerer Christian Prieller stellt die Zahlen dem Gemeinderat vor, der die Haushaltssatzung einstimmig befürwortete.

Barockes Satteldach braucht Sanierung

Änderungen im Vergleich zum Vorjahr habe es keine wesentlichen gegeben, so Prieller. Die Kapelle in der Kapellenstraße sei im Besitz der Stiftung; es handelt sich um die ehemalige Leprosenhauskapelle, die ein barockes Satteldach mit Blendgliederung hat und aus dem 18. Jahrhundert stammt. Eine Dachsanierung sei nötig geworden, hier gehe man von rund 30.000 Euro Kosten aus.

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„Sobald es möglich ist, mit dem Denkmalamt einen Termin vor Ort zu machen, wird sich unser Bauamt dahinter klemmen. Wir wollen eine vernünftige Lösung“, so Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD).

Grafin Kunigund war Wohltäterin

Auf Nachfrage von Klaus Breitreiner (CSU) erklärt Prieller, warum sich die kalkulatorischen Kosten in der vorgelegten Haushaltsaufstellung um 50.000 Euro reduziert haben: weil der kalkulatorische Zinssatz gesunken ist.

Neben der Dachsanierung der Kapelle steht auch die Reparatur der Haupteingangstüre des Vereinsheimes an. Kostenpunkt: 2500 Euro.

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Der Gesamtsanierungsbetrag muss aus den Rücklagen entnommen werden, weil die Kapazitäten des Haushalts durch die hohen Pflichtzuführungen an die Sonderrücklagen schon ausgereizt sind. DieStiftung geht auf Gräfin Kunigundzurück, die den Haagern 1538 eine Art spätmittelalterliches Altenheim hinterließ. Früher nannte man das Armenhaus.

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