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Endlich wieder feiern

„Da geht die Post ab!“ – Soyen gibt Zuschuss zum Maibaumfest

Endlich soll es wieder ein Maibaumfest geben in Soyen – hier ein Bild von 2019.
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Endlich soll es wieder ein Maibaumfest geben in Soyen – hier ein Bild von 2019.
  • Petra Maier
    VonPetra Maier
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  • Heike Duczek
    Heike Duczek
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Das Maibaumfest in Soyen wird die erste große Feier nach der langen Corona-Pause sein. Alles ist bereit – sogar der Baum ist bereits gestohlen worden.

Soyen – Endlich wieder feiern: In Soyen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Am Samstag, 30. April, soll im Ortskern ein Maibaum aufgestellt werden. Ausweichtermin bei schlechtem Wetter ist Sonntag, 1. Mai. „Es ist eines der ersten lang ersehnten Feste nach den Einschränkungen der vergangenen Monate und Jahre“, so beschreiben die Maibaumfreunde Soyen-Kirchreit ihr Vorhaben. Den Gemeinderat von Soyen baten sie um einen Zuschuss für diese Maibaumfeier.

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Und sie argumentierten wie die Profis: Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen und gestiegene Energiekosten seien nur zwei finanzielle Hürden, die die geschwächte Vereinskasse überwinden müsse: „Der Verein finanziert die Maibaumfeiern durch die entsprechenden Einnahmen an diesen Festtagen, aus nachvollziehbaren Gründen sind daher die Mittel derzeit deutlich begrenzt“, hieß es im Zuschussantrag.“

Zuschuss in Höhe von 1500 Euro

Dem wollte sich der Rat nicht entziehen. Mit zehn zu zwei Stimmen genehmigte der Rat einen Zuschuss in Höhe von 1500 Euro. Das Fest sei nach der langen Pause für das gemeindliche Leben wichtig, ein Maibaum gehöre nicht nur zur Tradition, sondern auch zum Ortsbild einer bayerischen Gemeinde, war sich die Mehrheit einig.

Der Feier steht unter dem Aspekt der Tradition nichts mehr im Wege, denn der Baum ist gestohlen worden. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs, als die Wachen zur Arbeit aufgebrochen waren, ist es zur „Tat“ gekommen, berichten die Maibaumfreunde. Noch hätten sich die Diebe nicht gemeldet, doch der Verein ist überzeugt: Die Verhandlungen werden erfolgreich sein, der Baum pünktlich zurückgebracht. „Das wird ein großes Dorffest, da geht die Post ab“, ist der Vorstand sicher.

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