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Vor 25 Jahren in der Wasserburger Zeitung

CSU-Chef Ludwig Schletter war 1996 Faschingsprinz von Haag

Den einstigen Bolzplatz mit Skaterbahn nutzen heute die Bogenschützen.
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Den einstigen Bolzplatz mit Skaterbahn nutzen heute die Bogenschützen.
  • VonLudwig Meindl
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Christkindl- und Weihnachtsmarkt wurden im Vergleich zur aktuellen Situation vor 25 Jahren erstmals ausgeweitet. Der Fasching hatte noch ein Prinzenpaar. Ein Blick in die Zeitung von vor 25 Jahren.

Haag – Der Gemeinderat befürwortete 1996 die Weiterführung des Christkindlmarktes der Haager Vereine, der sich damals noch um den Löwenbrunnen und Richtung Graf-Ladislaus in der Wasserburger Straße formierte. Zusätzlich plante der Werbering „Haag aktiv“ für alle vier Dezemberwochenenden einen Weihnachtsmarkt am Bräuhausplatz.

Verlängerte Öffnungszeiten

Der Christkindlmarkt im Eberl-Hof vom Vorjahr fand keine Fortführung. Damals schon sprach „Haag aktiv“ von der „besonderen Note der Adventszeit“, wenn diese Märkte im Schlosshof abgehalten würden, was bis heute nicht geschafft wurde.

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Neu ins Geschäftsleben brachte Robert Morawietz die verlängerten Öffnungszeiten bis 20 Uhr am Freitag. Die Mittagspause begann ab sofort um 13 statt wie bisher um 12 Uhr. Donnerstags waren die Haager zum Einkaufsabend geladen. Ein neuer Anlauf des damaligen Umweltausschusses, eine Baumschutzverordnung für Haag zu erwirken, scheiterte wiederholt.

Eine düstere Zukunft für den Milchpreis prophezeite Chef der Milchwerke Jäger, Hermann Jäger. Auch in Haag war die Zahl der Lieferanten von 932 auf 905 gesunken. Die Produktion jedoch kletterte vor allem mit dem Käse hoch: „Jede Nacht rollt eine Ladung von Pizza-Mozzarella nach Rom“, so Jäger. Einen Rekord hatte er bei den DLG-Ehrungen.

320.000 Paare Handschuhe gingen monatlich aus Haag in die ganze Welt

Zum Faschingsauftakt bekam Haag nach einem Jahr Pause wieder ein Prinzenpaar: Ludwig Schletter, der sich Ludwig I. von der Haager Burg nannte, und seine Andrea von der Herzogstadt.

Bürgermeister Dumbs übergab die Rathausschlüssel im TSV-Heim, wo die Gardemädchen ihrer Trainerin Traudl Kirchbuchner, heute Erhart, einige Showtänze zum runden Geburtstag widmeten.

Erstmals lud die Haager Arbeiterwohlfahrt (AWO) zum Weinfest mit der „Schuster Tanzlmusi“. Eine Premiere erfuhr auch der Seniorenbeirat, der sich unter Leitung von Werner Kohlert um Rechtsinformationen und Unterhaltung kümmern wollte. Fritz Huber wurde für das Ablegen des 30. Sportabzeichens in Gold geehrt. Sportreferent Herbert Zeilinger meldete: „Immer mehr Frauen machen das Sportabzeichen.“

Vor 25 Jahren berichtet die Wasserburger Zeitung, wie besorgt der Badria-Ausschuss wegen niedriger Besucherzahlen ist

Franz Moser wurde als SPD-Chef bestätigt. Die Versammlung im „Silbernagel“, heute „Il Caminetto“, plädierte für die Haager Trasse der A 94, die doch nicht kommen sollte. Am Haager Krankenhaus feierte Dr. Dötterl fünf Jahre Atemtherapie. Hans Ketterle trainierte in seinem privaten Übungsraum die Kinder der Isener Judoka. Diese „Judo-Filiale“ besuchten besonders Haager Nachwuchssportler, vor allem Mädchen.

Skaterpark dichtgemacht

Der Bauernmarkt feierte bei Glühwein und Stollen seine 200. Öffnung im Rathaushof und erhielt aus einer aktuellen Umfrage Bestnoten. Das sah Josef Hederer, damals schon Mitorganisator, als „Ansporn für weitere Qualitätsarbeit“. Die Frauen-Union diskutierte das Thema „Die unpolitischen Frauen – auf Politik keine Lust oder berechtigter Frust?“ 743 „Bergfreunde“ bestätigten Dr. Walter Liebl als Chef des Haager Alpenvereins.

Skaterpark Opfer von Vandalismus

Mit 50.000 Mark stellte der Gemeinderat das Budget für eine Skaterbahn der Jugend in den Haushalt. Sie diente draußen am alten Bolzplatz den Jugendlichen und Kindern nicht lange als Vergnügungsarena. 2013 war sie durch den „Vandalismus“ der Jugendlichen, wie Hermann Dumbs sagte, mutwillig zerstört. Daraufhin zogen die Schützen ein.

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