Coronakrise: Die Bürgerhilfe Pfaffing bietet Hilfe beim Einkaufen an

Ältere Menschen und chronisch Kranke sollten nicht mehr zum Einkaufen gehen, die Bürgerhilfe in Pfaffing sorgt dafür, dass sie trotzdem mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden. dpa
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Ältere Menschen und chronisch Kranke sollten nicht mehr zum Einkaufen gehen, die Bürgerhilfe in Pfaffing sorgt dafür, dass sie trotzdem mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden. dpa

Die Bürgerhilfe Pfaffing bietet Hilfe beim Einkaufen an. Burkhard Müller, zweiter Vorsitzender des Vereins, stellt das neue Projekt vor, für das er in der Gemeinde bereits auf Plakaten geworben hat.

Pfaffing – „Wegen des Coronavirus sollen soziale Kontakte so weit wie möglich eingeschränkt werden. Insbesondere älteren Menschen wird empfohlen, nicht mehr in Geschäfte zu gehen, da die Erkrankung bei ihnen oft einen schweren Verlauf nimmt“, erklärt er.

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Die Bürgerhilfe Pfaffing bietet deshalb an, besonders Gefährdeten in der Gemeinde Pfaffing alle Dinge des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel oder Medikamente zu besorgen.

„Immer dann, wenn Not am Mann ist, werden unsere Helfer aktiv“, beschreibt Müller die Bürgerhilfe. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung könnte so rasch und effizient Hilfe geleistet werden. Nun seien Hausarzt Dr. Michael Hartmann und Bürgermeister Lorenz Ostermaier ins Büro der Bürgerhilfe in die Hauptstraße in Pfaffing gekommen und hätten mit den Mitarbeitern der Bürgerhilfe beraten, wie man alten und kranken Menschen in der Gemeinde in der jetzigen Corona-Situation helfen könne.

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Da die Bürgerhilfe mit ihren Angeboten von Turnen über Fahrten zum Arzt bis zum geselligen Beisammensein hauptsächlich Senioren im Blick hat, kennen sich die rund 30 Helfer der Initiative gut aus in der Gemeinde.

Ihre Arbeit wird in Pfaffing sehr geschätzt. Kaum waren die ersten Plakate ausgehängt, dass es künftig einen Einkaufsservice geben soll, da meldeten sich bei der Bürgerhilfe auch schon weitere engagierte Mitbürger, die das Einkaufen gern übernehmen würden, freut sich Müller.

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