Corona-Sommer mit Pop-up-Biergarten?

Wasserburg – Dieser Sommer in der Stadt wird anders: kein Markt, kein Fest, kein Konzert.

Mittlerweile ist durch die wieder eröffneten Cafés und Gasthäuser zwar wieder etwas Leben in der Stadt, doch die Corona-Pandemie hat die Atmosphäre noch fest im Griff.

Was tun? Alternativen stehen am Donnerstag, 18. Juni, im Mittelpunkt des Haupt- und Finanzausschusses. Unter dem Tagesordnungspunkt „Veranstaltungen in Corona-Zeiten“ wird das Gremium auch über einen „Pop-up-Biergarten“ diskutieren. Darunter ist laut Kämmerer Konrad Doser ein „Biergarten auf Zeit“ zu verstehen – schnell aufgebaut aufgrund einfacher Ausstattung, nur temporär genutzt für die Sommermonate. „Pop up“ passt als Name gut, denn das heißt auf Deutsch: plötzlich auftauschen – und wieder verschwinden, nach dem Sommer halt.

Ein Vorschlag des Wirtschaftsförderungsverbandes (WFV) sieht als Standort das Badria-Festgelände vor – dort, wo eigentlich das Frühlingsfest hätte stattfinden sollen. Doch vielleicht bietet sich auch noch ein anderes, attraktiveres Areal an, heißt es aus dem Stadtrat.

Vom Tisch scheint übrigens das Autokino, das als Ersatz auf dem Festgelände am Badria angedacht worden war. Das Utopia beantragt stattdessen das Open-Air-Kino am Stoa. Auch diese Durchführung ist Thema im Haupt- und Finanzausschuss.

Außerdem geht es um die Frage, welche weiteren Kulturveranstaltungen in diesem Sommer überhaupt möglich sind. Darüber diskutiert der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag ab 18 Uhr öffentlich im historischen Rathaussaal. duc

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