Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Aus dem Gemeinderat

Trotz Corona: Solide Finanzsituation in Obing

Die Breitbandversorgung schlug im Haushalt 2020 nochmals mit 847.000 Euro an Ausgaben zu Buche, die jedoch durch staatliche Zuwendungen von etwa 425.000 Euro bereits erheblich reduziert wurden.
+
Die Breitbandversorgung schlug im Haushalt 2020 nochmals mit 847.000 Euro an Ausgaben zu Buche, die jedoch durch staatliche Zuwendungen von etwa 425.000 Euro bereits erheblich reduziert wurden.
  • VonInge Graichen
    schließen

Kaum negativ ausgewirkt hat sich die Pandemie bisher auf Obing.

Obing – Alles einstimmig: Der Gemeinderat Obing akzeptierte in seiner jüngsten Sitzung die Abschlusszahlen der Jahresrechnung für 2020 und genehmigte nachträglich die darin enthaltenen Haushaltsüberschreitungen. Der Obinger Haushalt 2020 wurde mit rund 16 Millionen Euro in Einnahmen und Ausgaben abgeschlossen, davon waren 8,5 Millionen Euro dem Verwaltungshaushalt zuzurechnen, 7,5 Millionen Euro dem Vermögenshaushalt.

Schuldenstand nur leicht gestiegen

Zur Zwischenfinanzierung des Grunderwerbs für das Gewerbegebiet „Mitterfeld“ wurde zwar ein Kredit von 600.000 Euro in Anspruch genommen. Da jedoch 2020 über 290.000 Euro an früheren Krediten getilgt wurden, stieg der Schuldenstand von 2,3 Millionen Euro Ende 2019 nur leicht auf etwa 2,6 Millionen Euro.

Das könnte Sie auch interessieren: Ameranger entsetzt über Glyphosat-Einsatz auf den Gleisen des Leos (Plus-Artikel)

Andererseits entwickelte sich die allgemeine Rücklage sehr positiv und stieg auf 3,9 Millionen Euro zum Ende des Jahres durch eine hohe Rücklagenzuführung von 2,2 Millionen Euro. Darin enthalten ist allerdings auch der Kostenbeitrag von 742000 Euro der Bundesrepublik Deutschland für Baumaßnahmen an der der Gemeinde Obing übergebenen Ortsdurchfahrt nach Verlegung der B 304 auf die Ortsumfahrung gemäß der Umstufungsvereinbarung.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Dieses Geld wird also bald wieder für die Umgestaltung der Ortsmitte verwendet werden. Außerdem wird 2021 einiges von den vorhandenen Rücklagen für dann fällige Grunderwerbskosten gebraucht werden.

Trotz Corona: Kein Rückgang der Steuereinnahmen

In ihrem Rechenschaftsbericht hatte Kämmerin Isabella Bauer dargestellt, dass es nicht zu dem bei der Haushaltsplanaufstellung erwarteten Rückgang der Steuereinnahmen durch die Situation in der Pandemie gekommen war, Obing aber dennoch Finanzzuweisungen zum pauschalen Ausgleich von Gewerbesteuermindereinnahmen durch Corona in Höhe von 280.000 Euro erhalten habe.

Demzufolge konnten dem Vermögenshaushalt, aus dem die Investitionen getätigt werden, vom Verwaltungshaushalt rund eine Million Euro zugeführt werden, 900.000 Euro mehr als im Haushaltsplan vorgesehen waren.

Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie

Die trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie aus Sicht der Gemeinde Obing positive finanzielle Bilanz des Jahres 2020 kam auch dadurch zustande, dass nicht alle für 2020 geplanten Maßnahmen des Vermögenshaushalts umgesetzt werden konnten. Insbesondere wurde zwar Grunderwerb getätigt, für eine Kindertagesstättenerweiterung wurden noch rund 16.000 Euro fällig, für ein neues Gewerbegebiet ein Teil von 1,1 Millionen Euro, für die Erweiterung des Baugebiets „Großfeld“ eine Teilkaufpreisrate und Grunderwerbsnebenkosten von 64.500 Euro, die finanzielle Abwicklung findet jedoch größtenteils erst 2021 statt.

Grundstücksgeschäfte getätigt

Zum anderen gelangten aber 3,2 Millionen Euro aus dem Verkauf von Grundstücken im Baugebiet „Schalkhamer Straße 2 Erweiterung“ in die Gemeindekasse, die nun in der Rücklage für den neuerlichen Grunderwerb zur Verfügung stehen.

Baugebiete große Ausgabenposten

Auch mit dem Baugebiet standen große Ausgabenposten des letzten Jahres im Zusammenhang, die Durchführung der Erschließung des besagten Baugebiets, 785.000 für den Straßenbau, 740.000 Euro für die Kanalisation, von denen allerdings durch Erschließungsbeiträge beim Grundstückskauf bereits gut 760.000 Euro ausgeglichen wurden.

Die Breitbandversorgung schlug im vergangenen Jahr nochmals mit 847.000 Euro an Ausgaben zu Buche, die jedoch durch staatliche Zuwendungen von etwa 425.000 Euro bereits erheblich reduziert wurden; die Schlussabrechnung steht noch aus.

160.000 Euro für Ausstattung der Schule

Für die Ausstattung der Schule fielen Kosten von 160.000 Euro an, vor allem für die Ausstattung der Schulküche und für weitere Maßnahmen zur Digitalisierung. Kleinere Posten waren 21.000 Euro für die Anschaffung von Mährobotern für den Sportplatz und über 16.000 Euro für Einrichtungsgegenstände für das Obinger Heimatmuseum.

Noch nicht ausgegeben wurden 2020 die im Haushalt eingestellten 100.000 Euro für die Erstellung einer gestalterischen Gesamtkonzeption für den Bereich Altenmarkter/Kienberger/Wasserburger Straße, ebenso noch nicht die ebenfalls 100.000 Euro für die Planung zur mit der Veränderung der Ortsdurchfahrt verbundenen Sanierung der dort vorhandenen Kanalleitungen. Beides ist nun für das laufende Jahr in der Planung.

Mehr zum Thema

Kommentare