Corona prägt letzte Sitzung des alten Babenshamer Rates

Bürgermeister Josef Huber (links) tagte auf Abstand mit dem Gemeinderat an einem ungewöhnlichen Ort: in der Turnhalle der Grundschule. Weithofer
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Bürgermeister Josef Huber (links) tagte auf Abstand mit dem Gemeinderat an einem ungewöhnlichen Ort: in der Turnhalle der Grundschule. Weithofer

Babensham – Viel zu bereden gab es nicht: Der Gemeinderat von Babensham hakte die zehn aufgelisteten Tagesordnungspunkte bei seiner jüngsten Sitzung pflichtschuldig ab.

Bauanträge, der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Raiffeisenstraße-Bankfilialen“ sowie Zuschussanträge karitativer Einrichtungen – all dies trug der im März wiedergewählte Bürgermeister Josef Huber routinemäßig vor, alle Beschlüsse fielen einstimmig.

Unter dem Punkt „allgemeine Bekanntmachungen“ teilte er noch mit, dass für den Neubau des Kindergartens eine europaweite Ausschreibung der Architektenleistungen notwendig sei, um die Förderung nicht aufs Spiel zu setzen. „Das kostet Geld und Zeit“, so Huber.

Die Räte saßen in der Turnhalle der Grundschule an weit auseinander gestellten Tischen, so wie es in der Corona-Krise üblich geworden ist. „Wir haben von den Ministerien die Vorgabe, so wenig Sitzungen wie möglich zu machen, mit genügend Abstand“, sagte Huber. Und er äußerte sein Bedauern über den schmucklosen Ablauf der Sitzung: „Das ist die letzte des alten Gemeinderats, und normalerweise gestalten wir die a bisserl anders.“

Die Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder und die Begrüßung der neuen soll aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

„Wir müssen der Situation Rechnung tragen“, sagte Huber. Die geplante Fahrt des Gemeinderats nach Südtirol müsse daher auch entfallen, bedauerte er. „Das ist schade.“ win

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