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Kampf gegen die Pandemie

Keine Sonderimpfaktion in Wasserburg – doch das Testen geht weiter

Der Nasenabstrich bei den Johannitern ist ebenso wie bei den Löwen nach wie vor gefragt.
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Der Nasenabstrich bei den Johannitern ist ebenso wie bei den Löwen nach wie vor gefragt.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Wasserburg setzt im Kampf gegen die Pandemie auf das Testen. Die Stationen der Fußballer und der Johanniter sind nach wie vor rege besucht. Noch immer kommen gut 100 täglich.

Wasserburg – Eine Sonderimpfaktion nach dem Beispiel Haag, Mühldorf und St. Wolfgang wird es in Wasserburg nicht geben. Dies teilt Bürgermeister Michael Kölbl auf Anfrage der Wasserburger Zeitung mit.

Die Fraktion CSU-Freie Wähler-Wasserburger Block hatte im Mai einen entsprechenden Antrag an die Stadt gestellt. Darin wird diese aufgefordert, zu prüfen, ob nach dem Vorbild anderer Landkreise und Kommunen eine AstraZeneca-Sonderaktion in Wasserburg durchgeführt werden könne.

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Grundsätzlich stellt Kölbl klar, dass die Stadt für ein solches Vorhaben nicht zuständig sei. Trotzdem habe er die Anfrage zum Anlass genommen, beim Gesundheits- und beim Landratsamt Rosenheim nachzufragen, ob es möglich sei. Amtsleiter Dr. Wolfgang Hierl und Landrat Otto Lederer hätten ihm jedoch damals mitgeteilt, dass es keine Sondermengen Impfstoff für eine Aktion in Wasserburg gebe. Auch die Kassenärztliche Vereinigung, vertreten durch Dr. Fritz Ihler, habe dies bestätigt.

Mittlerweile seien im Landkreis ausreichend Dosen vorhanden, die Notwendigkeit für Extra-Aktionen vor Ort sei nicht mehr gegeben, so Kölbl.

Noch immer gut 100 Abstriche pro Tag

Weiter notwendig ist dagegen das Testzentrum der Löwen in der Landwehrstraße. Hier lassen sich nach Angaben von Leiter Fabian Worm nach wie vor etwa 80 bis 100 Personen pro Tag die Nase abstreichen. Zur Hochzeit der Krise waren es täglich etwa 300, berichtet er.

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Damals hatten die Löwen auch Teststationen im Bahnhof und im Rathaus eröffnet. Diese konnten sie – vorerst – wieder schließen. Im Vereinsheim haben die Fußballer außerdem die Öffnungszeiten in Absprache mit den Johannitern, die ebenfalls in Wasserburg testen, reduziert – von 7 bis 10 Uhr und von 16 bis 19 Uhr.

Weil das Training und die Spiele der ersten Mannschaft wieder stattfinden, ist im Vereinsheim umgebaut worden: Der Testbereich mit nun zwei statt vier Kabinen wurde vom normalen Eingang getrennt. Wenn die erste Mannschaft spielt, schließt das Testzentrum bereits um 18 Uhr.

Ausbau innerhalb weniger Tage möglich

Supervisor Fabian Worm betont, dass die Löwen die Pandemie-Entwicklung genau verfolgen und den Umständen entsprechend flexibel und schnell reagieren können: „Wir stehen seit Wochen und Monaten auch an Sonn- und Feiertagen im Dienste der Gesellschaft, dies wird auch so bleiben. Sollte es die Situation erfordern, werden wir die beiden Testzentren wieder öffnen.“ Das könne innerhalb weniger Tage geschehen, so Worm.

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Noch fast unter Volllast läuft das Testzentrum der Johanniter in Wasserburg. Pressesprecher Gerhard Bieber teilt auf Anfrage mit, dass nach wie vor täglich über 100 Bürgerinnen und Bürger kämen, um den Nasenabstrich zu erhalten. Am vergangenen Samstag waren es nach seinen Informationen sogar 137, Sonntag 172, Montag noch immer 151.

Sonntags kommen viele Schüler

Am Wochenende, vor allem sonntags, seien stets viele Schüler dabei, die dann zu Unterrichtsbeginn am Montag vor Ort keinen Selbsttest durchführen müssten. Außerdem seien die Testmöglichkeiten sehr gefragt bei Menschen, die verreisen wollten oder von Urlaubsreisen zurückkehren würden. Weitere Klientel: Bürgerinnen und Bürger, die Angehörige oder Freunde in Senioren- und Pflegeheimen sowie Kliniken besuchen wollten und einen Test vorlegen müssten.

Johanniter: 281 Abstriche Rekord

Der Rekordtag bei den Johannitern in Wasserburg war übrigens der 21. Mai, so Bieber. 281 Tests führte die Station an der Priener Straße damals durch. Sie hat ebenso wie die Einrichtung im Vereinsheim der Löwen täglich geöffnet – bei den Johannitern sind die Kernzeiten zwischen 11 bis 19 Uhr, je nach Anmeldung.

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