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Schwieriges Jahr 2020

Alpenverein Wasserburg: Gemeinsame Touren helfen gegen Corona-Isolation

Ein ganz spezieller Rahmen für die Sitzung: DAV-Mitglieder im Freilufttheater „Am Stoa“. Links im Bild winkt Vereinschef Fritz Gottwald.
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Ein ganz spezieller Rahmen für die Sitzung: DAV-Mitglieder im Freilufttheater „Am Stoa“. Links im Bild winkt Vereinschef Fritz Gottwald.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Corona hat auch der Sektion Wasserburg des DAV schwierige Zeiten beschert. Dennoch hat der Verein 85 Touren durchziehen können - natürlich unter erschwerten Bedingungen wegen der Pandemie-Auflagen. Der Vereinschef Fritz Gottwald ist überzeugt, dass nicht nur in solchen Zeiten das Berggehen gut ist: „Unsere Touren machen Menschen Freude und befreien aus der Isolation.“

Wasserburg – Der Alpenverein liebt außergewöhnliche Kulissen – und sei es für seine Jahreshauptversammlung. Nicht wie sonst in die Paulanerstuben, sondern ins Freilufttheater „Am Stoa“ in Edling hatte Vereinschef Fritz Gottwald die Mitglieder gebeten, um im milden Abendlicht die Vereinsgeschicke im Jahr 2020 Revue passieren zu lassen. Immerhin: Etwa 20 DAVler der Sektion Wasserburg waren der Einladung in den Ableger des Kinos Utopia gefolgt.

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Gottwald stellte in seinem Rechenschaftsbericht fest, dass das Touren- und Veranstaltungsangebot durch die Coronaregeln und den Lockdown im vergangenen Jahr stark beeinträchtigt waren. Auch die Vorstandsarbeit habe darunter gelitten: „Wir haben uns im vergangenen Jahr leider nur sehr selten getroffen.“ Viele Entscheidungen hätten deshalb per E-Mail erfolgen müssen.

Was vertretbar war, wurde durchgezogen

Das Vereinsleben habe trotzdem funktioniert, so Gottwald. Freilich mit allerhand Kümmernissen. „Was möglich und vertretbar war, wurde aber durchgezogen.“

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Es habe Tourenleiter gegeben, denen geplante Unternehmungen mit Blick auf die strengen Auflagen zu riskant erschienen und sie daher absagten. „Dafür habe ich volles Verständnis und hoffe, dass unsere Mitglieder das auch so sehen“, so Gottwald.

Skepsis beim Blick nach vorn

Beim Blick nach vorn schlug er eher skeptische Töne an: „Da wird von den Regeln her einiges auf uns zukommen. Für die Tourenleiter ist die Situation etwa wegen ständig wechselnder Hygienekonzepte nicht gerade einfach.“

Die Buchung der Hütten sei schwierig, weil die Wirte sie oft nur zur Hälfte belegen können.

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Gottwald äußerte sein Bedauern darüber, dass Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein nicht gebührend gewürdigt werden konnten: „Wir haben sie angeschrieben, haben ihnen ein Ehrenedelweiß und einen Essengutschein geschickt. Mehr ging leider nicht.“ Auch von einer Einladung der Geehrten zur Hauptversammlung habe man wegen des unsicheren Wetters abgesehen.

Gegenseitige Toleranz ist gefragt

Gottwald mahnte zu gegenseitiger Toleranz in der Coronakrise: Man dürfe sich nicht anfeinden, „denn es gibt auch eine Zeit nach Corona“. Und er fügte hinzu: „Unsere Touren machen Menschen Freude und befreien aus der Isolation.“

Tourenwart Horst Zantner legte in der Versammlung eine Bilanz aller Unternehmungen des DAV Wasserburg vor: Insgesamt habe es 85 Vereins-, Werktags- und Freitagstouren mit einer Teilnehmerzahl von 2033 gegeben.

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Dabei wurden als tourenfreudigste Mitglieder Renate Schedl und Georg Strahlhuber mit 32 Teilnahmen hervorgehoben. Der Naturschutz-Beauftragte Max Seitz nannte in seinem Beitrag das Verhalten der Tourteilnehmer in der Natur „vorbildlich“.

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Mitglieder und Ehrungen:

Mitgliederentwicklung: 4092 (Stand 1. Mai 2021), 4007 (Stand 18. Februar 2020).

Geehrte Mitglieder: Josef Gross (70 Jahre DAV-Mitglied), Wolfgang Keim, Karl Wuchterl, Josef Wuchterl, Walter Weber, Josef Wagner und Josef Brunnlechner (60 Jahre), Maria Berthold, Ingrid Lindauer, Peter Kürschner, Klaus Schmalzl, Franziska Irl, Thomas Meidinger und Christa Weinzierl (50 Jahre).

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