Contemporary und Choreografie contra Corona

Endlich präsentieren, was man einstudiert hat: Die Ballettschülerinnen zeigten nach der Corona-Zwangspause ihr Können.
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Endlich präsentieren, was man einstudiert hat: Die Ballettschülerinnen zeigten nach der Corona-Zwangspause ihr Können.

Wasserburg – Das Kulturleben in Wasserburg erwacht langsam wieder.

Darum hat Uta Ziegler vom Tanzstudio Belaqua unter dem Motto „Tanz vorzeigen“ zu einem „Tag-der-halb-offenen-Tür“ eingeladen – natürlich unter den Auflagen, die in der Corona-Pandemie gelten. Mehrere Veranstaltungen über den ganzen Tag verteilt stellten sicher, dass die Gäste jeweils mit angemessenem Sicherheitsabstand im Zuschauerraum Platz nehmen konnten.

Gerne nahm das Publikum die Gelegenheit wahr, einmal „Mäuschen“ zu sein im klassischen Ballettunterricht. Die Klassen der Stilrichtungen Modern, Jazz, Contemporary und Hip-Hop nutzten ihre Chance, endlich ihre Choreografien zu präsentieren, die eigentlich schon für eine Veranstaltung im Juli eingeübt worden waren. Doch Corona machte den Tänzern einen Strich durch die Rechnung.

Der „Tag-der-halb-offenen-Tür“ mit großen Themen wie Freundschaft, Liebe und sogar griechischer Mythologie boten so den Tänzerinnen und Tänzern aller Altersstufen die Möglichkeit, sich den Corona-Frust vor versammeltem Pub likum im wahrsten Sinne des Wortes von der Seele zu tanzen.

Herzlicher Applaus belohnte die Mitwirkenden für ihre gelungenen und emo tionalen Vorführungen. red

Bei einer klassischen Ballettstunde zusehen:Daskonnten die Teilnehmer beim „Tag-der-halb-offenen-Tür“ im Belaqua Tanzstudio.Johannes Fellner

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