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BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHES FLAIR IM BIERGARTEN

„Combo Aufgspuit“ macht Stimmung beim John in Obing

Fetzig „aufgspuit“ haben Anton Wölflmaier (von links), Tom Kopriwa und Frank Wolfsberger auf der Biergarten-Bühne beim John in Obing.
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Fetzig „aufgspuit“ haben Anton Wölflmaier (von links), Tom Kopriwa und Frank Wolfsberger auf der Biergarten-Bühne beim John in Obing.
  • VonInge Graichen
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Wer an diesem Sommerabend zum John in Obing in den Biergarten kam, um Livemusik in Geselligkeit und gemütlicher Atmosphäre zu genießen, der wurde nicht enttäuscht. Angekündigt war ein Trio aus dem Wasserburger Land, die gerne mal in den Chiemgau schweifen.

Obing – Und die dort am liebsten singen und spielen, wo die Leute zusammenkommen: im Wirtshaus und im Biergarten.

Der Name „Combo Aufgspuit“ ist Programm und passt genau zu dem ungezwungenen Miteinander von Musikern und Gästen, für das die Konzerte beim John bekannt sind.

Die drei Musiker fühlen sich im Kosmos des Austro-Pop und bei Pop mit bayerischen Texten am meisten zu Hause. Der Abend begann mit einer längeren Abteilung von Stücken der Größen des austrogenen Akustik-Pops der 80er- und 90er-Jahre von S.T.S. bis E.A.V., von Reinhard Fendrich bis Ostbahn-Kurti, von „Irgendwann bleib i dann dort“ bis „Macho Macho“ und „I hear di klopfn“. Dass es Pop-Musik im bayerischen Dialekt gibt, zeigte die Combo mit Done, Tom und Frank unter anderem mit dem „Telefon-Blues“ von Willi Michl.

Und das Lebensgefühl im ländlichen Altbayern der Gegenwart wurde transportiert mit dem „Bauern-Blues“ von „Da Huawa, da Meier und I“, bei dem man sich an einen bäuerlichen Stammtisch im bayerischen Wirtshaus versetzt fühlt, an dem die verschiedenen Bulldog-Marken mit wahrer Inbrunst gegeneinander ausgespielt werden – wahrscheinlich waren auch noch ein Landmaschinenhändler und ein Kiesgrubenbesitzer dabei.

Also Regionalkultur der etwas anderen Art, diese aber vom Feinsten!

Alles geht auf bairisch

Denn bayerische Kultur heißt nicht immer nur Volksmusik, die Verwurzelung in der Region zeigt sich auch in der Pflege von Popkultur in bayerischer Sprache.

Und wenn es da zu wenig gibt, werden einfach bayerische Texte zu bekannten Songs aus Pop und Rock verfasst. Oder auch Country – Johnny Cashs „Ring of fire“ wird zum „Ring aus Feia“, „Sweet Home Alabama“ zu „So schee wor da Summa“. Ein Song übers Motorradfahren und den Hinterdupfinger Dorfwirt passt perfekt zu den Klängen von „Hotel California“ von den Eagles.

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Und weil der Biergartenabend beim John so eine runde Sache war, könnte man den Refrain „Servus, habe die Ehre, Griasdi beim Hinterdupfinger Dorfwirt“ eigentlich nochmals umdichten in: „Servus, habe die Ehre, Griasdi beim John in Obing“.

Und dann dort öfters mal einen Abend aus dem vielfältigen Musikprogramm genießen.

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