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IN ALTEN BÄNDEN GEBLÄTTERT

„Ciclo de Cine español“ sorgte im Sommer vor 25 Jahren für volles Kino Utopia in Wasserburg

Das Kino Utopia war im August 1995 gut besucht – wegen „Ciclo de Cine español“.
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Das Kino Utopia war im August 1995 gut besucht – wegen „Ciclo de Cine español“.

Die Wasserburger lassen sich im heimischen Kino in andere Länder entführen und genießen kulturelle Sprachenvielfalt. Im Reisebüro herrscht hingegen Konjunkturflaute. Was sonst noch in der Augustwoche vor 25 Jahren in der Wasserburger Zeitung stand, lesen Sie hier.

Wasserburg – Als unerwartet großer Erfolg entpuppte sich der „Ciclo de Cine español“, ein Projekt der Volkshochschule und des Kino Utopias in Wasserburg. Dabei wurden im Juli vier Kinofilme in spanischer Sprache mit deutschen Untertiteln angeboten. Mit vollen Kinosälen zeigte sich, dass selbst in einem Sommermonat – nicht gerade Kinobestzeit – Kinokultur gefragt ist. Im Herbst wird deshalb der fremdsprachige Film zum festen Bestandteil des Kinoangebotes, in Zusammenarbeit von Utopia und VHS. Im September beginnt man mit einem türkischen Film, danach wird jeweils einmal im Monat ein italienischer, französischer, englischer und schließlich wieder ein spanischsprachiger Film gezeigt. Für Sprachkursteilnehmer der VHS ist dies eine Gelegenheit, sich in die jeweilige Fremdsprache einzuhören, für die echten Cineasten die Chance, unverfälschte Originale genießen zu können.

Wachstumsbremse

Dass nach einem Vierteljahrhundert ungebremsten Wachstum nun die Normalität in der Branche Einzug gehalten hat, bestätigen auch die Reisebüros in Wasserburg. Erreichte das Geschäft mit dem Fernweh in den vergangenen Jahren noch kräftige Zuwachsraten, schlägt jetzt die Konjunkturflaute durch. Die Bürger sparen in allen Bereichen und nun auch beim Urlaub. „Die Leute schauen extrem auf den Preis“, so Vertreter der Wasserburger Reisebüros. Der Trend geht „zum einwöchigen Urlaub, und mehr als 14 Tage sind sehr selten.“ Das Verhältnis von Pauschaltouristen zu Selbstfahrern ist mit 60 zu 40 Prozent in etwa gleichgeblieben. Wenig geändert hat sich bei den Reisezielen: Kroatien ist wieder mehr im Kommen, Ungarn werden weniger gebucht. Eindeutig zugenommen hat hingegen die „Last Minute“-Mentalität der Urlauber.

Hier finden Sie weitere Berichte aus Wasserburg

Weitere Meldungen in der Woche vom 9. bis zum 15. August 1996:

Paris – Ein Warnsystem gegen das Einschlafen am Steuer hat der französische Autokonzern Renault entwickelt. Das System soll zunächst in Busse und Lastwagen eingebaut werden und somit eine Hauptunfallursache bekämpfen. Nach einer französischen Untersuchung gehen 90 Prozent aller nächtlichen Lastwagenunfälle auf eingeschlafene Fahrer zurück. Das System arbeitet mit einer kleinen Kamera auf dem Armaturenbrett, die bei längerem Schließen der Augenlider zur Alarmauslösung führt.

Weitere Teile der Serie vor 25 Jahren finden Sie hier

München – Bayern will als erstes Bundesland die Unterwanderung des öffentlichen Dienstes durch Scientology verhindern und aktive Mitglieder der Organisation künftig nicht mehr in den Staatsdienst aufnehmen. Ab 1. November muss nach Beschluss des Münchener Kabinetts jeder Beamtenbewerber in einem Fragebogen erklären, ob er Scientology angehört.

Darmstadt – Kostenlose „Einliegerwohnungen“ für Fledermäuse finanziert der Kreis Darmstadt-Dieburg Hausbesitzern. Die Hohlsteine können bei Neubauten oder Renovierung ins Mauerwerk eingesetzt werden und bieten Platz für bis zu 30 geflügelte Untermieter. Da sie Mücken vertilgen, seien Fledermäuse für den Menschen äußerst nützliche Hausgenossen. Fassaden-Isolierungen und fugenloses Mauerwerk nähmen ihnen jedoch immer mehr Nistplätze, so ein Sprecher des Landratsamtes.

München – Jede Stunde wird in Deutschland ein Kind zum Brandstifter, der jährliche Schaden summiert sich auf dreistellige Millionenbeträge. Kinder sind bei allen Brandstiftungen zu 25 Prozent als Verursacher beteiligt. Die Brände durch Kinder entstehen meist aus Neugier, verbunden mit Abenteuerlust und Leichtsinn. Aus Angst vor Strafe holen Kinder oft keine Hilfe, wenn Feuer ausbricht.

Hamburg – Einmal in die Schuhe des Kanzlers steigen oder in Thomas Gottschalks Western-Stiefeln spazieren gehen. In Hamburg steht für einen guten Zweck die Versteigerung von 130 Schuhpaaren Prominenter auf dem Programm, die nach einem Aufruf innerhalb von nur acht Wochen gesammelt werden konnten. Alle Einnahmen kommen dem Projekt „Hamburger Leuchtfeuer“ zugrunde, dessen wichtiges Ziel die Errichtung eines Hospizes für Aids-Erkrankte ist.

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