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Mit Leib und Seele

„Wenn‘s brennt, ist er da“: Christopher Taylor ist der neue Gerätewart der Wasserburger Feuerwehr

Feuerwehrler mit Leib und Seele: Christopher Taylor unterstützt die Truppe seit 11 Jahren, aktuell ist er Feuerwehrgerätewart.
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Feuerwehrler mit Leib und Seele: Christopher Taylor unterstützt die Truppe seit 11 Jahren, aktuell ist er Feuerwehrgerätewart.

Er ist Feuerwehrler mit Leib und Seele – und ab sofort macht er seine Passion auch zum Beruf: Christopher Taylor. Seit dem 1. Juli neuer und hauptamtlicher Feuerwehrgerätewart der Feuerwehren der Stadt Wasserburg. In seinem Job hat er alle Hände voll zu tun.

von Thomas Rothmaier

Wasserburg – Als Mitarbeiter der Stadtverwaltung hat Christopher Taylor eine weitreichende und verantwortungsvolle Aufgabe übernommen. Er ist für die ständige Einsatzbereitschaft aller feuerwehrtechnischen Ausrüstungsmittel der Stadtfeuerwehren verantwortlich. Und damit für die Gerätschaften der Feuerwehrstandorte Attel-Reitmehring und Wasserburg.

13 Fahrzeuge, 30 Pressluftatmer

Konkret bedeutet dies, 13 Feuerwehrfahrzeuge, gut über 30 Pressluftatmer, zig Aggregate und Maschinen, Schläuche, Schutzanzüge sowie zahlreiche weitere Einsatzmittel in Schuss – und eben – jederzeit einsatzbereit zu halten.

Von freiwilligen Einsatzkräften könnte diese Aufgabe in der Freizeit zwischenzeitlich nicht mehr ansatzweise gestemmt werden. Daher gibt es in der Stadt seit 1994 einen hauptamtlichen Feuerwehrgerätewart. Finanziert wird er aus dem Stadtsäckel.

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Als Kfz-Technikermeister bringt Taylor für diese Aufgabe genau das notwendige Rüstzeug mit, ist doch die Mehrzahl der technischen Einsatzgeräte bei den Feuerwehren zwischenzeitlich motorbetrieben. Und das in den vielfältigsten Ausprägungen, auch elektronisch. Die Bandbreite der Anforderungen ist beachtlich. Und nicht zuletzt deshalb wird sich Taylor auch die notwendigen feuerwehrtechnischen Grundlagen sowie das übrige Know-how demnächst in fachspezifischen Lehrgängen an den Staatlichen Feuerwehrschulen wie auch bei den jeweiligen Gerätelieferanten aneignen. An Arbeit und aufschlussreichen Erfahrungen wird es ihm künftig sicherlich nicht mangeln, dem 28-Jährigen, der zwischenzeitlich seit elf Jahren freiwilliger Feuerwehrmann ist.

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Seit seinem Dienstantritt ist er schon tatkräftig ans Werk gegangen. Aktuell bestimmt die EDV-gestützte Gesamterfassung aller Einsatzmittel den größten Teil seines Tagesablaufs. Das läuft alles neben dem Tageseinsatzdienst. Und gerade dort fällt aktuell jede Menge Arbeit an: Die Einsatzzahlen sind momentan überdurchschnittlich, stellt er fest.

Techniker für die Ticket-Automaten

Entspannung findet er in der Freizeit beim Motorradfahren und Golfen. „Und auch bei der Feuerwehr“, wie er augenzwinkernd bemerkt. Weil die Feuerwehr eben sein größtes Hobby ist. Deshalb engagiert er sich auch als stellvertretender Vorstand im Feuerwehrverein.

Taylor wird man also künftig des Öfteren im Stadtbild sehen. Als Feuerwehrgerätewart und nicht zuletzt auch als Techniker für die Ticket-Automaten der Stadtverwaltung. Und zwar immer dann, wenn es „brennt“, um im Jargon der Feuerwehr zu bleiben.

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