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„Warten auf weitere Vorgaben durch die Staatsregierung“

Corona-Infektionen nehmen zu: Christkindlmarkt in Wasserburg wackelt und Haag hat jetzt abgesagt

Aufbau umsonst? Anfang November haben die Arbeiten begonnen
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Aufbau umsonst? Anfang November haben die Arbeiten begonnen

Nachdem am 10. November der Katastrophenfall in Bayern ausgerufen wurde, wurde der Rosenheimer Christkindlmarkt abgesagt. Auch der Wasserburger Weihnachtsmarkt steht auf wackeligen Füßen – Haag hat bereits abgesagt.

Update 12.11.2021, 11.30 Uhr

Absage aus Haag: Der Christkindlmarkt, der in Haag für das zweite Adventswochenende geplant war, wird abgesagt, teilt Bürgermeisterin Sissi Schätz mit. Zwar hatte sich der Marktgemeinderat am Dienstag noch mit knapper Mehrheit (8:7) für die Durchführung ausgesprochen (wir berichteten). Zuvor gab es eine Diskussion, bei der die Gegner der Durchführung ihre Bedenken ausführlich äußerten. Der Gremiumsbeschluss stand allerdings unter dem Vorbehalt einer Verschärfung der Corona-Lage, die mittlerweile eingetreten ist. Am Mittwoch wurde in Bayern erneut der Katastrophenfall ausgerufen. Die aktuelle Entwicklung hat Landrat Max Heimerl dazu bewogen, an die Städte und Gemeinden zu appellieren, die geplanten Christkindlmärkte abzusagen. Er weist besonders auf die dramatische Lage im InnKlinikum und die hohe Infektiosität der Delta-Variante des Coronavirus hin. Die Inzidenzen sind im Landkreis Mühldorf weiter steigend, so dass nicht von einer Beruhigung der Lage auszugehen ist. „Wir bedauern sehr, dass uns die Entwicklung seit dem Beschluss eingeholt hat, aber eine Durchführung wäre angesichts der geschilderten Gründe nicht verantwortbar“, so die Bürgermeisterin Sissi Schätz.

Update: 11.11.2021, 17.15 Uhr

Die Redaktion erfährt von einer Rundmail an die Haager Gemeinderäte, dass der Markt abgeblasen werde. Eine offizielle Stellungnahme seitens der Gemeinde steht noch aus.

Wasserburg In Bayern fällt ein Christkindlmarkt nach dem anderen aus. Auch der Rosenheimer wurde gestern kategorisch abgesagt. „Angesichts dieser hohen Neuinfektionszahlen wäre es fahrlässig, einfach so weiterzumachen wie bisher“, erklärt Andreas Bonholzer, Vorsitzender des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes Wasserburg in einer Pressemitteilung. „Wir planen aktuell aber noch keine komplette Absage, warten stattdessen auf weitere Vorgaben durch die Staatsregierung und darauf, wie die großen Christkindlmärkte in München und Nürnberg reagieren.“

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Auch Bürgermeister Michael Kölbl gab heute keine Garantie ab: „Eine Absage ist, Stand 11. November, nicht geplant, aber eine Garantie kann ich auch nicht geben. Wir werden kurzfristig entscheiden müssen.“

Christian Huber, organisatorischer Leiter des Wasserburger Christkindlmarktes hat sich am Mittwochabend mit den Standleuten und den beteiligten Gastronomen getroffen. Er erklärte, man stehe Gewehr bei Fuß: „Uns haben die Fieranten versichert, dass sie nahezu alle Regelungen mittragen könnten und auch einzelne Markttage für die meisten möglich sind.“ Außerdem könne man auch zwei Areale (hinter der Frauenkirche und in der Hofstatt) so absperren, dass eine 2G-Kontrolle möglich wäre.

Lesen Sie auch: Es weihnachtet schon: Der Aufbau des Wasserburger Christkindlmarktes hat begonnen (Plus-Artikel OVB-Online)

Einig waren sich alle Beteiligten, jetzt keinen Schnellschuss abzugeben, sondern weitere Vorgaben abzuwarten.

Auch Manfred Mörwald, Chef der Verwaltung in der Gemeinde Haag, will abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Noch am Dienstag hat das Gremium in der Gemeinderatssitzung mit knapper Mehrheit beschlossen, den Christkindlmarkt stattfinden zu lassen. Doch nachdem am Mittwoch (10. November) der Katastrophenfall ausgerufen wurde, zögert die Gemeinde: „Wir werden abwarten und uns an den anderen Gemeinden orientieren“, so Mörwald, „doch es kann passieren, dass wir den Weihnachtsmarkt absagen müssen.“

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Eine endgültige Entscheidung zum Wasserburger Christkindlmarkt und zum geplanten verkaufsoffenen Sonntag am 21. November wird es wohl frühestens nächste Woche geben.

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