Caritas-Rehazentrum Schnaitsee ist bisher vom Corona-Virus verschont geblieben

Unlängst zeigte die bayerische Sozialministerin Caroline Trautner bei einem Besuch großes Interesse an der Arbeit der Caritas in Berg bei Schnaitsee. Einrichtungsleiter Christian Dallinger erläuterte der Ministerin das Rehabilitationszentrum.
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Unlängst zeigte die bayerische Sozialministerin Caroline Trautner bei einem Besuch großes Interesse an der Arbeit der Caritas in Berg bei Schnaitsee. Einrichtungsleiter Christian Dallinger erläuterte der Ministerin das Rehabilitationszentrum.

Das traditionsreiche Sommerfest im Caritas-Rehabilitationszentrum „St. Nikolaus“ in Berg (Schnaitsee) fällt heuer aus, trotzdem hat die Einrichtung die Corona-Krise bisher gut überstanden. Der Stand der Dinge.

Schnaitsee –Einrichtungsleiter Christian Dallinger unterrichtete die Gemeinde Schnaitsee in einem Sachstandsbericht von der derzeitigen Lage im Caritas-Rehabilitationszentrum „St. Nikolaus“ in Berg. Dallinger gab der Hoffnung Ausdruck, dass es in der gesamten Gemeinde so gut verlaufen sei wie in seiner Einrichtung. „Wir hoffen der ganzen Gemeinde Schnaitsee ist es in den letzten Wochen so gut wie uns gegangen. Wir haben bis jetzt Glück gehabt und sind vom Corona-Virus verschont geblieben. Unsere Bewohner gehören zur Hochrisikogruppe der Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen. Eine Infektion wäre hier entsprechend bedrohlich.“ Das Rehazentrum Berg ist eine sozialtherapeutische Einrichtung für suchtkranke Menschen und Suchtkranke mit Mehrfachdiagnosen.

Betrieb wie „eingefroren“

In einem Pressegespräch bezeichnete der Leiter den Betrieb der letzten Wochen „wie eingefroren“. „Kaum ein Bewohner verließ die Einrichtung. Die Mitarbeiter arbeiteten in reduzierten Schichten, teilweise mobil zu Hause. Krisenkonferenzen per Skype wurden zum Alltag.“

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Dallinger sagte auch, dass seit Beginn dieser Woche wieder Neuaufnahmen in die Einrichtung erlaubt sind. „Diese sind natürlich verbunden mit Schutzvorschriften und Vorabtests . Es geht wieder aufwärts, so hoffen wir.“ Im Rückblick merkte er an, dass die Beschränkungen die Aktivitäten und Möglichkeiten insbesondere bei Unternehmungen und Transferfahrten für die Bewohner und bei Gruppenaktivitäten mit der gesamten Bewohnerschaft stark reduziert waren.

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Auch die eingeschränkten Kontakte der Bewohner zu Angehörigen waren enorm belastend für den Einzelnen. „Aber wir stemmen uns dagegen und versuchen mit der neuen Situation klarzukommen. Normalerweise würde um diese Zeit unsere Einladung fürs jährliche Sommerfest im Rathaus eintreffen. Dieses Jahr zum ersten Mal nicht. Wir werden an diesem Tag trotzdem ein kleines hausinternes Sommerfest veranstalten. Corona zum Trotz. Dabei werden wir die Schnaitseer Gäste schmerzlich vermissen.“

Dallinger möchte aber, dass in der Gemeinde jeder weiß, was in Berg los is. Darum möchte er über die Heimatzeitung alle Bürger der Standortgemeinde informiert wissen. „Die Zeiten werden sich auch wieder ändern und dann freuen wir uns wieder auf Besuch von Schnaitseern.“ ju

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