Die Burschen sind im Dorf sehr aktiv

Der Schnaitseer Burschenverein, mit 500 Mitgliedern zweitgrößter im Landkreis, plant weit voraus: Im Juni 2017 soll an elf Tagen das 110-jährige Bestehen gefeiert werden. Schnaitsee.

Der Festausschuss ist schon benannt, auch einige Programmpunkte stehen bereits fest.

– Bei der Jahresversammlung des Burschenvereins dankte Zweiter Bürgermeister Franz Rieperdinger für die vielen Aktivitäten des Vereins, die das Leben in der Gemeinde Schnaitsee reicher machen. Er hob hervor, dass bei den Burschen viele junge Schnaitseer eine Heimat finden und so in die gesellschaftliche Struktur inte griert werden.

Gut vorgearbeitet

Die junge Vorstandschaft hatte gut vorgearbeitet und so gab es nicht viel zu diskutieren, als es um die entscheidende Frage ging, ob das 110-jährige Bestehen groß gefeiert werden sollte. Einstimmig standen alle hinter ihrem Führungsteam. Unter der Leitung Rieperdingers wurde dann auch gleich ein Festausschuss gegründet. Ihm gehören neben der jetzigen Vorstandschaft auch das Vorgängerteam und einige Kompetenzträger verschiedener Bereiche an.

Jubliläumsfest beginnt am 16. Juni 2017

Im Vorausblick nannte der Vorsitzende Franz Söll den geplanten Ablauf des Festes. Dieses soll seinen Auftakt am 16. Juni 2017 mit einem Wein- und Weißbierfest starten. Bis zum 26. Juni sollen eine Disco, der Bieranstich, eine Party, der Festabend und der Festsonntag folgen. Den Abschluss bildet entweder ein Kesselfleischessen oder ein Kabarettabend.

Vor der Versammlung hielt Pfarrer Hans Oberbauer das Jahramt in der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“. Im vollen Gastzimmer beim Gasthof „Zur Post“ freute sich der Vorsitzende, dass die Schnaitseer Burschen jetzt 500 Mitglieder haben und damit der zweitgrößte Verein im Kreis sind. Schriftführer Franz Wagner blickt auf die zahlreichen Tätigkeiten 2015 zurück. Im Mittelpunkt standen das Sonnwendfest am Fernsehturm und die Ausflüge zum Skifahren und nach Berlin. Auch das Maibaumaufstellen zusammen mit dem Trachtenverein war ein Höhepunkt. Beim Vereinsschießen holten die Burschen den Sieg bei der Beteiligung und nach Ringen. Sehr erfolgreich war das Klopfersingen. 2300 Euro wurden gespendet. Der Verein stockte auf 2500 Euro auf. Davon erhält der Irmengardhof 1500 Euro und 1000 Euro gehen an die Deutsche Selbsthilfegruppe Angeborene Immundefekte (dsai) in Hochschatzen.

Der Kassenbericht von Matthias Nachbar brachte ein kleines Minus zutage. Da aber sehr viel investiert wurde, kann dieses verkraftet werden. So wurde für rund 1000 Euro ein neuer Tanzboden angeschafft. Zudem wurden die Hochzeitskrüge ergänzt und Vereins-T-Shirts gekauft. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Start ins neue Jahr mit Zweitages-Skifahrt

Nach dem Dank an Pfarrer Hans Oberbauer, an die Wirtsfamilie und besonders auch an alle Grundstückseigentümern, die ihre Flächen zur Verfügung gestellt hatten, blickte Söll auf 2016 voraus. Bereits in wenigen Tagen, am 9. und 10. Januar, steht die Zweitages-Skifahrt nach Wagrain an. Im Mittelpunkt wird das Sonnwendwochen ende am 24. und 25. Juni stehen.

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