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Erneuerung der B15 in drei Bauabschnitten

Bundesstraße bei Rott ab 26. Juli bis 8. Oktober völlig gesperrt

Wo jetzt noch eine Wiese ist, entstehen ein Gehweg und eine Querungshilfe. Bürgermeister Daniel Wendrock freut sich über das Projekt.
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Wo jetzt noch eine Wiese ist, entstehen ein Gehweg und eine Querungshilfe. Bürgermeister Daniel Wendrock freut sich über das Projekt.
  • VonRichard Helm
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Ab Montag, 26. Juli, beginnt nun die Erneuerung der B15 ab der Einmündung bei der Firma Alpma Alpenland Maschinenbau GmbH bis zur Abzweigung auf die Staatsstraße 2079 bei Zainach. Alexander Eisner, Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt Rosenheim und verantwortlicher Bauleiter für die Maßnahme, erläuterte das Vorgehen in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Rott – Auf einer Länge von 2,3 Kilometer ist die Fahrbahn zu erneuern. Einen Kilometer weit wird die Straßenentwässerung neu gebaut, im Bereich der Kurve am Ende von Lengdorf soll ein Regenrückhaltebecken mit Absetzschacht und Drosselwerk entstehen. Zudem sind auf einem Kilometer Pflasterarbeiten notwendig. Nördlich der Einmündung der Lengdorfer Straße wird eine Überquerungshilfe für Radfahrer und Fußgänger gebaut, mit einem Anschluss an den Radweg. Nötig sind Erdarbeiten zur Böschungssicherung sowie eine Bankettertüchtigung. Der Bauplan sieht eine Fertigung in drei Bauabschnitten vor:

Drei Abschnitte, deren Baumaßnahmen meist tagsüber stattfinden

Der erste Abschnitt beginnt an der Einmündung auf die Rosenheimer Straße bei der Firma Alpma und geht bis zum Bahnübergang. Die Kreuzung bei der Alpma soll noch in den Schulferien fertiggestellt werden, damit danach die Schulbusse von der B 15 wieder in die Rosenheimer Straße abbiegen können.

Beim zweiten Abschnitt bis zur Tankstelle werden umfangreiche Böschungsmaßnahmen durchgeführt. Hier bedankte sich Eisner besonders bei den Landwirten, die hier den Grund zur Verfügung stellten. Der Radweg zur Überquerungshilfe beginnt noch an der Lengdorfer Straße und führt dann zur Überquerung. Von dort wird über den Damm am Rabenbach an den Radweg angeschlossen.

Der letzte Abschnitt beginnt an der Tankstelle bis zur Abzweigung nach Zainach. Hier wird das Wasserrückhaltebecken gebaut und umfangreiche Böschungsarbeiten durchgeführt. Der Abschluss wird ein qualitativ hochwertiger Straßenbelag sein, der die Geräuschlautstärke drückt.

Alle Bauarbeiten werden tagsüber ausgeführt, um die Anwohner vor nächtlichem Lärm zu schützen. Lediglich bei den Straßenarbeiten am Bahnübergang wird die beauftragte Firma gezwungen sein, in der Nacht von 23 bis 5.30 Uhr zu arbeiten. Die Vorgabe der Bahn, dass Straßenbauarbeiten am Bahnkörper zwei Jahre vor Baubeginn eingereicht werden müssen, konnte nicht eingehalten werden.

Umleitung wird zur Belastung für Rott, Griesstätt und Vogtareuth werden

Die Umleitung wird großräumig sein. Vom Süden kommend werden Pkw und Lkw über Ostermünchen geleitet. Wenn die Arbeiten an der Einmündung zur Alpma in den Ferien beendet sind, können Autos über das Rotter Ortszentrum die Bauarbeiten umfahren. Vom Norden kommend erfolgt die Umleitung auf die Staatsstraße 2359.

Eisner ging auf die Proteste der Gemeinden Griesstätt und Vogtareuth ein. Die Wahl der Umleitungsstrecke sei immer ein Abwägungsprozess mit den Fachbehörden über Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit. Die Staatsstraße 2359 ist für die Umleitung ausgelegt, andere Umleitungen über kleinere Straßen verursachen Schäden. Eine Umleitung über die Autobahn sei nicht möglich. Der Bauleiter widersprach der Behauptung, die Staatsstraße 2359 werde vom Mautausweichverkehr benutzt. Der Verkehr durch das Rotter Ortszentrum werde belastend zunehmen. Schon allein deswegen, da mittlerweile jeder über ein Navigationsgerät verfüge und nicht den Umleitungsschildern folge.

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Gemeinderätin Carola Kahles (RF) erkundigte sich, ob es nicht möglich sei, den Verkehr durch das Zentrum durch Geschwindigkeitsbegrenzungen zu verlangsamen.

Eisner verwies dazu auf die Zuständigkeit der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes. Diese lehne bislang Maßnahmen zur Behinderung des Verkehrs ab. Auch der jüngste Vorstoß von Bürgermeister Daniel Wendrock (parteilos) zur Schaffung von Übergängen scheiterte an der Begründung, dass unnötige Staus verhindert werden sollen.

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