Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


BAUHOFCHEF BIERWIRTH ERFREUT

Bürger packen in Wasserburg bei der Müllbeseitigung mit an

Heinz, der Saubermann der Stadt, räumt unermüdlich den Dreck weg, den andere achtlos wegwerfen.
+
Heinz, der Saubermann der Stadt, räumt unermüdlich den Dreck weg, den andere achtlos wegwerfen.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
    schließen

Das Abklingen der Corona-Krise sorgt auch dafür, dass der To-Go-Müll im öffentlichen Raum in Wasserburg weniger wird. Auch Freiwillige aus der Bürgerschaft packen mit an, um den Bauhof beim Aufräumen zu entlasten.

Wasserburg – Seit einem Vierteljahr ist Manfred Bierwirth Chef des Wasserburger Bauhofs – mittlerweile hat er sich eingearbeitet, und jetzt ist er mit seinem rund 20-köpfigen Team dabei, Schwerpunkte zu setzen. „Es gibt viel, was man tun kann“, sagt er. Schon mitten im Sommer muss er sich beispielsweise mit der Organisation des Winterdiensts befassen.

Bei der Bewältigung des Müllproblems – ein stetes Ärgernis in der Stadt – hat ihm das Abklingen der Corona-Krise geholfen: „Das hat sich von selber gebessert, der Abfall, Pizzaschachteln zu Beispiel, ist nach dem Ende des Lockdowns weniger geworden“, so Bierwirth. Die Schmerbeckstraße, in der Nähe von Einkaufzentren und Imbissstationen, bleibt aber ein Brennpunkt: „Da müssen wir immer wieder aufräumen, besonders nach dem Wochenende.“

Manfred Bierwirth, Chef vom Wasserburger Bauhof, hat alles im Blick: vom Zigarettenstummel bis zum Schneeräumer.

Beklagenswert findet Bierwirth die große Menge an Zigarettenkippen, die die Leute achtlos wegwerfen. Auch die Beseitigung der Glasscherben falle seinen Mitarbeitern zur Last. Doch es gibt immerhin – neben dem stadtbekannten Müllsammler Hendrick („Heinz“) Plaweckay, einige weitere Bürger, die ehrenamtlich für mehr Sauberkeit in der Stadt sorgen. Der Bauhof stellt ihnen Säcke und Zangen zur Verfügung. Das große Engagement hat Bierwirth überrascht. „Dafür müssen wir sehr dankbar sein“, betont er. Mindestens 25 Personen wären bisher freiwillig zum Putzen ausgeschwärmt. Regelmäßig würde eine ältere Frau beim Gassigehen mit ihrem Hund am Inndamm Müll aufsammeln.

Zurzeit ist der Bauhof vor allem mit der Grünpflege beschäftigt: „Da sind wir sehr, sehr angespannt“, sagt Bierwirth. Mit besonderer Aufmerksamkeit werde auf die im Stadtgebiet verteilten 2000 Bäume geschaut, besonders nach jedem stärkeren Sturm. Die jährliche Kontrolle stehe im September an.

Mehr zum Thema

Kommentare