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Junger Vorstand sorgt für moderne Rettungsmittel

BRK Wasserwacht Wasserburg freut sich über effiziente Neuanschaffung

Der neue Rettungs-Jetski wird die Wasserburger Wasserwacht künftig vor allem bei Einsätzen auf dem Inn unterstützen.
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Der neue Rettungs-Jetski wird die Wasserburger Wasserwacht künftig vor allem bei Einsätzen auf dem Inn unterstützen.

Der Vorstand der Wasserburger BRK Wasserwacht startete motiviert in seine neue Amtszeit. Besonders blickte er auf eine herausfordernde aber dennoch ereignisreiche Saison zurück und freut sich über geplante Anschaffungen in diesem Jahr.

Wasserburg – Der Vorstand der Wasserburger BRK Wasserwacht startete motiviert in seine neue Amtszeit. Besonders blickte er auf eine herausfordernde, aber dennoch ereignisreiche Saison zurück und freute sich über geplante Anschaffungen in diesem Jahr, wie Stephanie Oliveira Tente, Vorsitzende der Ortsgruppe in einer Pressemitteilung erklärt.

Die Vereinsmitglieder legten ihr Vertrauen zu Beginn des vergangenen Jahres in ein junges Führungsteam mit hohem Frauenanteil, das die Geschicke der Ortsgruppe motiviert und engagiert lenkt.

Drei neue Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst wurden intern im Sommer vergangenen Jahres ausgebildet und erwarben ihre erforderlichen theoretischen und praktischen Kenntnisse. Stolz darf die Ortsgruppe künftig auch eine neue Ausbilderin für Rettungsschwimmen-Reanimation bekannt geben, wie Oliveira Tente weiter mitteilt. Die Sommermonate haben zwei engagierte Vorstandsmitglieder genutzt und die Wochenenden auf dem Boot verbracht, weshalb sie nun erfolgreich die Prüfung zum Bootsführer ablegen konnten. In der Pandemie leisteten weitere Mitglieder der Ortsgruppe Wasserburg Einsatzstunden als Pandemiehelfer, so die Vorsitzende.

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Die Ausbilder in RS und S gaben, sobald die Regelungen es zuließen, Anfänger-Schwimmkurse sowie Rettungsschwimmausbildungen für Lehr- und Pflegekräfte, halfen an Grundschulen bei der Unterstützung des Schwimmunterrichtes und starteten die Jugendausbildung mithilfe der Jugend- und Gruppenleiter. Anlässlich des Abschlusses der Saison wurden engagierte Gruppenleiter für ihren Einsatz durch die Vorsitzenden der Ortsgruppe und die Jugendleiterin der Kreiswasserwacht geehrt, schildert Oliveira Tente in der Pressemitteilung.

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Die Wasserwacht bemerkte beim Wachdienst am Penzinger See trotz des wechselhaften Wetters in den Sommermonaten einen stark erhöhten Besucherstrom. 506,75 Stunden ehrenamtlicher Dienst wurden zwischen Mai und September geleistet, innerhalb von 100 Personentagen. Zwölf Erste-Hilfe-Leistungen vom Bienenstich bis zu Verletzungen, sechs Sachbergungen und eine Naturschutzeinheit wurden durch die ehrenamtlichen Helfer bewältigt. Zu diesen Wacheinsätzen, gibt es noch eine Schnelleinsatzgruppe, die im Notfall sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang per Piepser alarmiert werden kann. Vermisstensuchen machen hierbei den Großteil der Einsätze aus, berichtet die Vorsitzende.

In Zukunft wird ein eigens finanzierter Jetski als Rettungsmittel die Wasserburger Wasserwacht unterstützen. Dafür wurde ein umfangreiches Konzept erarbeitet. Ein Jetski ist nicht nur eine sinnvolle Erweiterung für die Ortsgruppe, sondern auch eine Notwendigkeit. Im Sommer wurde die Wasserwacht Tengling mit ihrem Jetski eingeladen, die engagiert eine lang geplante Übung auf dem Inn durchführten. So konnten die Schnelleinsatzgruppe viel lernen, Rettungsmanöver ausprobieren und verschiedene Szenarien üben, so Oliveira Tente.

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Gerade im Bereich Wasserburg findet ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Lebensrettungen, wie aber auch Bergungen aus dem Wasser statt, die seit Jahren ansteigen.

Der Inn stellt die Wasserwacht vor einige Herausforderungen, beispielsweise durch den Wechsel zwischen einem Stausee mit Altwassern und Abschnitten mit hoher Fließgeschwindigkeit oder auch die schlechte Erreichbarkeit vieler möglicher Einsatzorte. Ein Rettungsmittel wie der Jetski erhöht daher die Überlebenschancen für das Opfer wesentlich. Durch einen geschlossenen Kühlkreislauf kann auch gewährleistet werden, dass keine Betriebsstoffe in die Umwelt gelangen. Demnach sind Beeinträchtigungen für die Umwelt deutlich geringer als bei herkömmlichen Rettungsbooten, erklärt die Vorsitzende in der Pressemitteilung.

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