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Planungen stehen

Breitbandausbau: So wird eine Millionensumme in Kirchdorf ausgegeben

Breitbandausbau
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Glasfaserkabel liegen auf einer Baustelle.

Mit dem Breitbandausbau in Kirchdorf wird der Wunsch nach einer schnelleren Internetverbindung Realität. So viele Haushalte sind betroffen.

Kirchdorf – Wie geht es mit dem Breitbandausbau in Kirchdorf voran? Mit diesem Thema beschäftigte sich der Gemeinderat Kirchdorf in seiner jüngsten Sitzung gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Firma Höpfinger. Dieser stellte den aktuellen Stand der bayerischen Gigabitrichtlinie vor, welche das derzeitige Förderprogramm für den Ausbau des Glasfaser-Netzes ist.

Förderfähig sind demnach private Anschlüsse, welche noch nicht mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde im Download versorgt sind und gewerbliche Anschlüsse, soweit diese noch nicht mit mindestens 200 Megabit pro Sekunde im Down- und Upload erreichen. Grundlage für die Geschwindigkeiten ist eine Markterkundung.

Einige Räte machten darauf aufmerksam, dass die in der Markterkundung angegebenen Internetleistungen nicht verfügbar seien. Da diese Erkundung jedoch die Grundlage für die Förderung darstellt, können nicht alle Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen werden, obwohl dort auch nur geringere Geschwindigkeiten verfügbar sind.

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Insgesamt gibt es im Gemeindegebiet Kirchdorf 225 förderbare Anschlussmöglichkeiten, wovon zum Beispiel 75 in Kirchdorf, 50 in Berg und 41 in Rainbach liegen. Von den Haushalten haben drei aktuell noch eine Internetleistung von unter 30 Megabit pro Sekunde.

Nach dem Ausbau sollten mindestens ein Gigabit pro Sekunde im Down- und Upload für gewerbliche Anschlüsse sowie mindestens 200 Megabit im Down- und Upload für private Anschlüsse verfügbar sein.

Die Kosten für den Ausbau belaufen sich auf circa 1,77 Millionen Euro, wovon die Gemeinde etwa 1,43 Millionen Euro an Fördergeldern zurückerhalten kann. Der Anteil, welchen die Gemeinde selbst tragen müsse, liege somit bei etwa 340.000 Euro.

Wenn sich der Gemeinderat für dieses Vorgehen entscheidet und einen entsprechenden Beschluss fasst, kann mit der dreimonatigen Ausschreibung begonnen werden. /JF

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