Bei Aushub einer Baugrube

Böse Überraschung im Neubaugebiet: Alte „Mülldeponie“ in Rechtmehring freigelegt

Rege Bautätigkeit herrscht in der Königinstraße in Rechtmehring. Eine „Überraschung“ förderte ein Bauherr zutage, als der Aushub für sein Haus gemacht wurde: Er stieß auf eine kleine alte Mülldeponie.
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Rege Bautätigkeit herrscht in der Königinstraße in Rechtmehring. Eine „Überraschung“ förderte ein Bauherr zutage, als der Aushub für sein Haus gemacht wurde: Er stieß auf eine kleine alte Mülldeponie.
  • vonFranz Manzinger
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Im neuen Baugebiet in der Königinstraße in Rechtmehring entdeckte ein Bauherr beim Aushub eine kleine alte Mülldeponie. 15.500 Euro werden für die Entsorgung fällig. Die Gemeinde wird die Kosten übernehmen und hofft, dass das Nachbargrundstück keine weitere Überraschung bereithält.

Rechtmehring – Eine große Überraschung erlebte ein Bauherr im neuen Baugebiet in der Königinstraße. Bei Aushub kam eine kleine alte Mülldeponie zum Vorschein. Es handelt sich um Hausmüll aus früheren Jahrzehnten.

Die Gemeinderäte berieten in der jüngsten Sitzung über den Fall. Sie sprachen sich für eine Kostenübernahme der Entsorgungskosten aus, „schon aus Gleichheitsgründen. Es wäre nicht fair, den Bauherrn hier allein zulassen“, war man sich im Gremium rasch einig.

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Wobei die Frage der Kostenübernahme gar nicht mehr zu beschließen war. Das letzte Gemeinderatsgremium hatte die Kostenübernahme in seiner letzten Amtsperiode bereits grundsätzlich genehmigt. Jetzt ging es nur noch darum, die genaue Höhe von 15.500 Euro zu genehmigen.

Im neuen Baugebiet ist viel los

„Mit etwa der Hälfte hätte ich gerechnet“, sagte Bürgermeister Sebastian Linner (FWR), als er von der Sache erfuhr. „Zu hoffen bleibt jetzt nur, dass nicht auch noch das benachbarte Grundstück betroffen ist“, so das Gemeindeoberhaupt. Eine alte kleine Kläranlage in diesem Gebiet wurde schon im Vorfeld entfernt.

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Einstweilen ist im neuen Baugebiet Königinstraße rege Bautätigkeit zu beobachten. Derzeit stehen fünf Baukräne dort. Von den insgesamt 16 Parzellen nahe dem Sportplatz erhielten 10 jüngere Gemeindebürger eines der begehrten Grundstücke – verbunden mit der Auflage, dass diese spätestens in 4 Jahren bebaut und bezogen sind.

Insgesamt 7 Rohbauten stehen bereits oder sind gerade im Bau. Die öffentliche Widmung der Straße zur „Königinstraße“ nahm der Gemeinderat ebenfalls vor. Der schon beschlossene Name ist auf eine frühere Bewohnerin in unmittelbarer Nähe zurückzuführen, die „Königin“ genannt wurde.

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