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LOCKERUNGEN DER CORONA-MAßNAHMEN

Blumenläden öffnen Montag: Endlich wieder Kontakt zum Kunden

Pia Danzer ist bereit für die Wiedereröffnung ihres Wasserburger Ladens am Montag. Sie hat sich schon mit Blumen eingedeckt.
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Pia Danzer ist bereit für die Wiedereröffnung ihres Wasserburger Ladens am Montag. Sie hat sich schon mit Blumen eingedeckt.
  • Sophia Huber
    vonSophia Huber
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Dank des sonnigen Wetters entsteht Lust auf frisch bepflanzte Blumenschalen oder einen Tulpenstrauß auf dem Wohnzimmertisch. Pünktlich dazu dürfen am Montag Blumengeschäfte und Gärtnereien nach langem Lockdown wieder öffnen.

Wasserburg/Haag – Bei Pia Danzer im Blumengeschäft am Marienplatz laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, sie macht einen Großputz. Natürlich freue sie sich darauf, ihre Kunden wieder persönlich begrüßen zu dürfen, sagt sie. Ähnlich geht es Veronika Hausberger vom Fachgeschäft Blumen Hirneiß an der Rampe. „Endlich geht es wieder los.“

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Sowohl Danzer als auch Hausberger ziehen zwar ein positives Fazit aus „Click und Collect“. „Es hat ein, zwei Wochen gedauert, dann haben die Kunden die Vorbestellungen gut angenommen“, sagt Danzer. „Das war richtig schön zu sehen.“

Aber die persönliche Beratung sei doch einfacher, so sieht es zumindest Danzer. Einen Blumenstrauß nur mit den telefonischen Angaben der Kunden zu erstellen, sei sehr anstrengend. „Die persönliche Beratung ist unkomplizierter.“

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Noch deutlicher wird Gärtnermeister Hans-Wolfram Hangl von der Gärtnerei Hangl in Haag: „Click und Collect war ein verwaltungstechnischer Wahnsinn. Da steht man zehn Minuten am Telefon für fünf Salatpflanzen.“ Er hat generell wenig Verständnis dafür, warum Gärtnereien überhaupt schließen mussten.

„Wir haben hier offene oder gut durchlüftete Räume. Das kann ein Supermarkt nicht bieten.“ Hinzu komme, dass die offenen Supermärkte auch für eine Wettbewerbsverzerrung gesorgt hätten. Ob deshalb auch in Zukunft weniger Kunden den Weg in seine Gärtnerei finden, werde sich zeigen. Hangl bietet ihnen jedenfalls das gewohnte Sortiment.

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Auch Hausberger hat die übliche Menge beim Großhandel eingekauft. Nur Danzer ist vorsichtig. „Ich habe natürlich Ware im Laden“, sagt sie. „Aber ich glaube, in der ersten Zeit werden einige vorbestellen und nicht sofort vorbeikommen.“

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