Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Block mit Thema Energie

Block-Vorstand (von links): Armin Sinzinger, Christine Hecht, Markus Pöhmerer, Josef Wimmer und Robert Kinzlmaier.  Foto  koe
+
Block-Vorstand (von links): Armin Sinzinger, Christine Hecht, Markus Pöhmerer, Josef Wimmer und Robert Kinzlmaier. Foto koe

Den Ausbau von regenerativen Energiequellen in Wasserburg stellte Vorsitzender Markus Pöhmerer bei der Hauptversammlung des Wasserburger Block in den Vordergrund. Er wurde in seinem Amt bestätigt.

Wasserburg - Das relativ kleine Häufchen Block-Mitglieder hielt sich nicht lange mit Formalien auf: Die Wahlen waren schnell erledigt, der Bericht des Vorstandes widmete sich dann schwerpunktmäßig dem Wasserburger Energiedialog 2050. Da gebe es zwar viele Ideen, aber konkret werde einfach zu wenig verwirklicht, ärgerte sich Markus Pöhmerer.

Der Vorsitzende hatte zuvor auch mit Kritik an eigenen Mitgliedern nicht hinter dem Berg gehalten. Dass von den gut 50 nur 15 zur Hauptversammlung kamen, sei möglicherweise einer Terminüberschneidung geschuldet. Dafür, dass Vorstandsmitglieder keine Zeit für die wenigen Sitzungen hätten, hatte er aber wenig Verständis.

Für die nächsten drei Jahre wollen dies die größtenteils Wiedergewählten besser machen. Jeweils einstimmig wurden sie von den Mitgliedern beauftragt. Markus Pöhmerer ist weitere drei Jahre Vorsitzender, dann werde er aber nicht mehr antreten, kündigte er an, trage er doch schon seit 1978 im Block Mitverantwortung. Bestätigt wurde Stellvertreter Armin Sinzinger. Neue Stellvertreterin wurde Christine Hecht, neu ist auch Schriftführer Robert Kinzlmaier. Die Kasse verwaltet weiterhin Josef Wimmer, Beisitzer wurden Lenz Grasberger, Tobias Hutterer und Heinz Dempf.

Der Bericht erinnerte unter anderem an ein Schafkopfturnier und den Faschingszug, bei denen der Block aktiv war. Die Kasse müsse mit Blick auf den Wahlkampf 2014 sorgsam gefüllt werden, momentan sind darin 2200 Euro, so Wimmer und Pöhmerer.

Der bedauerte, dass nach der Kommunalwahl 2008 einige engagierte Kandidaten wieder aus dem Block ausgetreten seien, wohl enttäuscht darüber, dass sie nicht in den Stadtrat eingezogen sind. "Nur ein paar Wochen vor der Wahl präsent zu sein, ist zu wenig", stellte Pöhmerer fest und rief die Mitglieder zu gesellschaftlichem Engagement auf.

Aktuelle Themen aus dem Stadtrat waren die Südspange ("meiner Meinung nach gestorben") und die Altstadtbahn. Das ausführliche Gutachten werde man intensiv anschauen, "denn es gibt schon noch einige Ungereimtheiten", so Pöhmerer. Allerdings sei wohl klar, dass eine Reaktivierung der Strecke derzeit dem Steuerzahler nicht zugemutet werden könne. Genauso wenig komme aber auch eine endgültige Entwidmung in Frage, denn niemand kenne die verkehrstechnische Zukunft, "auch nicht die Junge Union", kritisierte der Block-Vorsitzende die JU für eine Stellungnahme kontra Altstadtbahn.

Das wichtigste Zukunftsthema war für Markus Pöhmerer aber die Energiefrage. Der Wasserburger Energiedialog 2050 sei gut, aber zu wenig effektiv, kritisierte er dabei. "Es bleibt bei guten Vorschlägen, die werden zerredet." Außerdem müsste die Energie GmbH der Stadtwerke aktiver werden. Aus der Versammlung kam dazu der Vorschlag, dass die Stadt auch für kleinere Verbesserungen im energetischen Sektor Zuschüsse vergeben sollte, nicht nur im Baugebiet am Ziegler, wo es eine Förderung für Passivhäuser gibt. koe

Kommentare