Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


AUS DEM GEMEINDERAT

Biogas-Nahwärme für St. Wolfgang: Ja, gern - aber ohne Gemeindebeteiligung und Anschlusszwang

Mit seiner Biogasanlage würde Franz Göschl gern das neue Baugebiet am westlichen Ortsrand von St. Wolfgang mit Nahwärme versorgen.
+
Mit seiner Biogasanlage würde Franz Göschl gern das neue Baugebiet am westlichen Ortsrand von St. Wolfgang mit Nahwärme versorgen.
  • VonHermann Weingartner
    schließen

Mit seiner Biogasanlage könnte Franz Göschl aus Schönbrunn das neue Baugebiet am westlichen Ortsrand von St. Wolfgang mit Nahwärme versorgen. Der ganze Gemeinderat ist aufgeschlossen, will aber keinen Konzessionsvertrag und auch keinen Anschlusszwang aussprechen.

St. Wolfgang – Zu beraten hatte der Gemeinderat einen Antrag von Franz Göschl (WG Schönbrunn-Gatterberg). Er könnte sich vorstellen, mit seiner Biogasanlage das neue Baugebiet am westlichen Ortsrand mit Nahwärme zu versorgen.

Mittels Biogas Nahwärme liefern

Das Gemeinderatsmitglied aus Schönbrunn betreibt unweit des neuen Baugebietes auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb eine Biogasanlage und versorgt im Ort bereits Anwesen mit Nahwärme.

Das könnte Sie auch interessieren: Haag soll ein Fernwärmenetz bekommen

Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW) berichtete, Göschl habe schriftlich „Interesse“ geäußert, wonach er auch das neue Baugebiet am westlichen Ortsrand mit Nahwärme versorgen wolle.

Gemeinde könnte Zwang aussprechen, will es aber nicht

In Zeiten des Klimawandels wurde das Interesse im Gemeinderat begrüßt. Gaigl informierte, die Kommune wäre berechtigt, einen Anschlusszwang für Nahwärme im neuen Baugebiet „auszusprechen“.

Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie

Diese Möglichkeit wurde aber ohne Diskussion einmütig abgelehnt. Werner Axenböck (CSU) wies darauf hin, dass man ja auch in St. Wolfgang auch einen ortsansässigen, gewerblichen Nahwärmeversorger habe, der sein Wärmenetz in Eigenregie betreibe. Bei Enthaltung wegen persönlicher Beteiligung von Göschl wurde beschlossen, dass es keinen Anschlusszwang geben soll und auch keinen Konzessionsvertrag seitens der Gemeinde mit dem Versorger geschlossen wird.

Lesen Sie auch: Gefährliche Bushaltestelle in Armstorf soll gesichert werden

Den Aufbau eines Nahwärmenetzes für „Schönbrunn-Notzing“ und Anschlussmodalitäten für die Wohnbaubauparzellen müsse der Versorger in Eigenregie betreiben.

Noch kein Straßenname

Weiter war eine Festlegung des Straßennamens für dieses Baugebiet geplant. Zunächst war der Gemeinderat dem Verwaltungsvorschlag „Notzinger Straße“ gefolgt. Der Beschluss wurde aber wieder verworfen, weil das zu Problemen mit der bestehenden Anschrift-Adresse Notzing führen könnte.

Auch interessant: St. Wolfganger Straßenschild „Pumpernudel“ bekommt im Fernweh-Park Oberkotzau Ehrenplatz

Nun muss ein anderer Straßenname gefunden werden.

Satzungsbeschluss zieht sich

Es zieht sich außerdem noch mit einem Satzungsbeschluss für das Bauleitverfahren „Schönbrunn-Notzing“.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Der Gemeinderat St. Wolfgang hat erneut behördliche Stellungnahmen und Anregungen nach der jüngsten Planauslegungsrunde des Bebauungsplanentwurfs vom Februar und die dafür nötige zwölfte Änderung des Flächennutzungsplanes diskutiert und abgewogen. Einstimmig beschlossen wurde für beide Verfahren eine erneute, verkürzte Auslegung des Bebauungsplanes.

Kommentare