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Extra Verein gegründet, denn:

Die Wasserburger wollen wieder Bier brauen

Die Gründungsmitglieder (von links) stoßen schon mal an: Fabian Pleizier (1. Vorsitzender), Robert Voggenauer (2. Vorsitzender), Heike Maas (Beisitzerin), Silvia Niedermeier (Kassenprüferin), Kai Adelmann (Beisitzer), Gerd Maas (Schatzmeister), nicht im Bild Thomas Neuner (Schriftführer und Kassenprüfer) und Marcus Bork (Beisitzer)
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Die Gründungsmitglieder (von links) stoßen schon mal an: Fabian Pleizier (1. Vorsitzender), Robert Voggenauer (2. Vorsitzender), Heike Maas (Beisitzerin), Silvia Niedermeier (Kassenprüferin), Kai Adelmann (Beisitzer), Gerd Maas (Schatzmeister), nicht im Bild Thomas Neuner (Schriftführer und Kassenprüfer) und Marcus Bork (Beisitzer)

Das erste Wasserburger Bier ist bereits gebraut: Jetzt muss es nur noch gären, bis der erste Schluck genommen werden kann. 2022 soll es ausgeschenkt werden, verspricht Gerd Maas vom neu gegründeten Verein Wasserburger Bierkultur.

Wasserburg – Wasserburg am Inn war einmal eine Stadt der Brauereien, was in früheren Zeiten nicht allein dem Durst, sondern auch der mangelnden Sauberkeit des Wassers geschuldet war. Da muss man sich bei den Stadtwerken Wasserburg, die das Wasser liefern, heute keine Sorgen mehr machen. Die Lust auf Bier hat trotzdem überdauert. „Schade allerdings, dass bereits 1994 die letzte Brauerei hier den Betrieb eingestellt hat“, sagen die Gründungsmitglieder des neuen Vereins.

Sie teilen zum Erstaunen vieler mit, dass in der Innstadt trotzdem noch immer Bier gebraut wird. Es gibt nur kein echtes Wasserburger Bier zu kaufen. „Man glaubt aber gar nicht, wo überall in Küchen, Kellern, Carports oder sogar auf Dachböden gemaischt, geläutert, gehopft, vergoren, gereift und natürlich verkostet wird. Nicht zuletzt der Corona-Lockdown hat so manchen (wieder) auf die Idee gebracht, daheim zu brauen“, stellt der Vorstand fest.

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Gewusst wo, kann man nach wie vor in Wasserburg gebrautes Weißbier, Dunkles oder ganz klassisch altbayerisches Helles, aber auch Pils, Märzen, Starkbier oder Pale Ale in der Indian, Bavarian oder in anderen kreativen Varianten trinken. „Man kann sich gar nicht vorstellen, welche schier unendlichen Geschmacksvielfalten aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe hier geschaffen werden. Von schokoladig bis tropenfruchtig, von herb trocken bis richtig süß und von süffig leicht bis zum wuchtigen Schlummertrunk“, so der Vorstand in einer Pressemitteilung.

Austausch von Brauwissen

Zur Förderung dieser Heimbraukunst, dem Austausch von Brauwissen, der Pflege der Kultur rund ums Bier und auch, um gemeinsam Wasserburger Biere zu brauen, wurde nun der Verein Wasserburger Bierkultur e. V. gegründet. Nicht zuletzt auch mit dem Ziel, dass bald alle mal wieder ein originales Wasserburger Bier trinken können – den Sommer 2022 hat man für eine erste öffentliche Kostprobe fest im Blick, verspricht Vorsitzender Fabian Pleizier.

Die ersten Brautermine stehen fest

Schon während der Corona-Ausgangsbeschränkungen ist das Vereinsleben mit einer WhatsApp-Gruppe, über die rege die aktuellen Brauvorhaben der Mitglieder diskutiert wurden, und Zoom-Meetings gestartet. Inzwischen haben Unterstützer eine Vereins-Brauküche zur Verfügung gestellt und die ersten gemeinsamen Brautermine stehen an. Die Webpage – wasserburger-bier.de – ist gestartet und füllt sich mit Inhalten. Nach der Sommerpause kann sich dann auch hoffentlich ein regelmäßiger Stammtisch etablieren, so der Vorstand..

Derzeit sind es 14 Vereinsmitglieder und es dürfen gerne mehr werden. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 20 Euro, gerne kann freiwillig erhöht werden. Interessenten wenden sich an den ersten Vorsitzenden Fabian Pleizier (fabianpleizier@gmx.de), seinen Stellvertreter Robert Voggenauer (brauerei@burgerfelder.de) oder den Schatzmeister Gerd Maas (g.maas@maas-projekt.de). Vereinsadresse ist Wasserburger Bierkultur e. V., c/o Gerd Maas, Bäckerzeile 3b, 83512 Wasserburg am Inn. Telefonisch erreichbar ist der Verein unter 08071 / 921 92 33 (AB). Satzung, Mitgliedsantrag und SEPA-Lastschrift-Mandat finden sich auch auf der Webpage wasserburger-bier.de.

Ziel: eigene Brau-Anlage

Momentan werden alle Brau-Utensilien und -Geräte noch von den Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Ziel ist aber eine eigene kleine Vereinsbrau-Anlage. Zudem müssen die Nebenkosten für die Brau-Räumlichkeiten bestritten werden. Der Verein ist daher auf Unterstützer und Spender angewiesen. Die Wasserburger Bierkultur e.V. ist als gemeinnützig anerkannt und stellt auf Wunsch Spendenquittungen aus. Neben den Mitgliedern werden natürlich die Spender und Unterstützer die ersten sein, die neue Wasserburger Biere probieren können.

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