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Imker besprechen die Nutzung der „Wies‘n“

Bienenzuchtverein Schnaitsee hält an bewährter Führung fest

Der Vorstand des Bienenzuchtvereins mit Jakob Schederecker (von links), Georg Köhldorfner, Gudrun Peteranderl und Alexander Taschke wurde bestätigt.Unterforsthuber
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Der Vorstand des Bienenzuchtvereins mit Jakob Schederecker (von links), Georg Köhldorfner, Gudrun Peteranderl und Alexander Taschke wurde bestätigt.Unterforsthuber
  • VonJosef Unterforsthuber
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Der Bienenzuchtvereins Schnaitsee bestätigt auf seiner Jahresversammlung den Vorstand und bespricht die Planung für das Jahr und die Nutzung der Naturoase „die Wies‘n“. Diese steht auch Wanderern und Schulklassen zur Verfügung.

Schnaitsee – Im Gasthof „Zur Post“ wurde auf der Jahresversammlung 20/21 des Bienenzuchtvereins Schnaitsee die Vorstandswahl aus dem Herbst bestätigt. Vorsitzender bleibt Georg Köhldorfner, Gudrun Peteranderl seine Stellvertreterin , Alexander Taschke Kassier und Jakob Schederecker Schriftführer.

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Kaum Verlust von Bienenvölkern

Köhldorfner blickte auf das Honigjahr 2021 zurück. Die Kirsch- und Apfelblüte fiel schlecht aus. Der Sommer startete gut, aber die vielen und starken Stürme machten besonders in den Wäldern viel kaputt. „Trotz des durchwachsenen Jahres hatten unsere Imker nur wenige Völker im Winter verloren.“ Köhldorfner berichtete von der Beschaffung einer neuen Mittelwandpresse und vom ersten Online-Stammtisch in 111 Jahren Vereinsgeschichte. Im Mittelpunkt dieser Jahre stand die Wies´n. „Wir haben viel Zeit und Arbeit in unseren Bienen- und Insektengarten gesteckt. Das Kieswerk Eder hat sämtliches Baumaterial zur Gestaltung des Gartens gespendet. Leider wird unsere gepflegte Fläche von Bauern schon auch mal als Rangierplatz mit den großen Bulldogs benutzt. Da wird einiges wieder zerstört. Das Förderprogramm LEADER hat unser Projekt mit 1000 Euro unterstützt.“

Naturoase steht auch Wanderern und Schulklassen offen

Wie der Vorsitzende mitteilte, entstand am östlichen Dorfrand von Schnaitsee eine Naturoase, die interessierten Wanderern oder Schulklassen zur Verfügung steht. Auch der Verein nutzte den Garten für Stammtische.

Die Wies´n ist eine Naturoase. Als Bienengarten ist sie das Schmuckstück des Schnaitseer Bienenzuchtvereins.

„Nur das wuchernde Springkraut macht Sorgen. Da müssen wir heuer früher an die Entfernung ran gehen.“ Er erinnerte an die kostenlose Verteilung von 1500 Setzlingen für eine blühende Landschaft und an die Einladung der zweiten Klassen zur Bienenlehrstunde.

Freiluftstammtisch auf der Wies‘n

Der Kassenbericht von Alexander Taschke wies ein kleines Minus auf. „Aber so bald der Zuschuss für unsere „Wies´n“ geflossen ist, haben wir eine Nullrunde für 2021.“ Auf Antrag des Revisors Franz Gmeindl wurde der Vorstand entlastet. Im Ausblick auf die kommenden Monate findet am Donnerstag, 2. Juni, wieder ein Freiluftstammtisch auf der Wies´n statt. Ein Sommerfest ist für Donnerstag, 7. Juli geplant und auch die Teilnahme am Matthäus- und am Martinimarkt wird ins Auge gefasst.

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Der Zweite Bürgermeister Franz Rieperdinger dankte den Bienenzüchtern für ihre wichtige Arbeit in der Natur. „Hier bei euch herrscht immer so eine positive Stimmung. Und es ist klasse, dass ihr an diesem, bisher unansehnlichen Fleck im Osten des Dorfes einen wunderbaren Bienengarten mit Erholungswert geschaffen habt. Ich wünsch euch ein gutes Honigjahr.“ MG

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