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Dorfidyll zur Nachahmung empfohlen

Bienenfreundliche Kirche: Im Mittergars ist sogar der Gottesacker ein Naturparadies

Die Wiese bringt Leben auf den Friedhof, meint Kirchenpfleger Georg Suittenpointner.
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Die Wiese bringt Leben auf den Friedhof, meint Kirchenpfleger Georg Suittenpointner.
  • VonUrsula Huckemeyer
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Ein Gottesacker als Blumenwiese: In Mittergars ist sogar der Friedhof ein Eldorado für Insekten. Ein Dorfidyll, das sich zur Nachahmung empfiehlt.

Gars – Normalerweise sitzen Mesnerin Petra Eder und Annerose Robeis vom örtlichen Dorfladen nicht in der bunten Blumenwiese hinter der Kirche. Obwohl es ein ganz schönes Plätzchen wäre meinen die Damen, die sich wie viele andere Menschen auf dem Friedhof an der jährlich wiederkehrenden Blumenpracht erfreuen.

Friedhof verwandelt sich in buntes Gemälde

Gerade wenn die Margeriten blühen, verwandelt sich der Friedhof in ein buntes Gemälde. „Wir wollen einfach Leben auf den Gottesacker bringen“, betont Kirchenpfleger Georg Suittenpointner und ergänzt: „die Wiese soll natürlich zudem als Refugium für Schmetterlinge und Insekten gelten“. Und hier punktet das rund 500 Quadratmeter große Grundstück in der Tat. Es summt und brummt an allen Ecken rund um Kirche und Gräber. So ist die kleine Öko-Nische nicht nur ein Blickfang, sondern darüber hinaus ein wertvoller Beitrag für den Naturschutz.

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Das insektenfreundliche Fleckchen Erde verdankt sein Entstehen Hildegard Bäumler, die vor rund zehn Jahren auf den Gedanken kam, Blumen und Gräser einfach wachsen zu lassen. Wenn der Begriff „Friedhofsgärtnerin“ auch nicht direkt passt, so betreute Hildegard Bäumler doch jahrelang das Areal. Aufgrund ihres Alters tritt die Mittergarserin jetzt etwas kürzer.

Das Mähen auf dem Friedhof übernimmt seit zwei Jahren Matthias Schmid. Der 19-Jährige rückt der Wiese natürlich erst dann zu Leibe, wenn die Blumen verblüht sind. Schließlich erwarten die Mittergarser auch im nächsten Jahr wieder fröhliche Farbtupfer auf dem besonderen Gelände.

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Mesnerin Petra Eder sieht die Blumen und den roten Klee aus einer eher praktischen Perspektive. „Ein frischer Strauß Margeriten zur Erstkommunion oder an Fronleichnam macht in der Kirche schon was her“. Kirchenpfleger Suittenpointner spricht von der Bewahrung der Schöpfung und davon, dass die Öko-Nische frischen Wind auf den Friedhof bringt. Wie der Kirchenpfleger betont, werden weder Dünger noch Spritzmittel verwendet. Natur pur also rund um Gräber und Kirche.

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