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Dritte große Impfaktion in St. Wolfgang

Besuch von Staatsminister Dr. Herrmann wirkt wie ein Booster

Lobende Grußworte gab es bei der Impfaktion zu hören. Unsr Foto zeigt Udo Hahn (links im weißen Hemd), daneben Staatsminister Florian Herrmann, Bürgermeister Ullrich Gaigl und Erdings stellvertretender Landrat Franz Hofstetter. In der Bildmitte ist mit weißer Hose Hausarzt Chrysovalandis Kantzeloglou zu sehen.
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Lobende Grußworte gab es bei der Impfaktion zu hören. Unsr Foto zeigt Udo Hahn (links im weißen Hemd), daneben Staatsminister Florian Herrmann, Bürgermeister Ullrich Gaigl und Erdings stellvertretender Landrat Franz Hofstetter. In der Bildmitte ist mit weißer Hose Hausarzt Chrysovalandis Kantzeloglou zu sehen.
  • VonHermann Weingartner
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Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, Dr. Florian Herrmann, kam höchstpersönlich, um die dritte, „großartige“ Impfaktion in St. Wolfgang zu würdigen. Mehr als 1300 Impfungen wurden diesmal durchgeführt.

St. Wolfgang – Die dritte große Impfaktion fand am Wochenende in St. Wolfgang in der Goldachhalle statt. Unterstützung kam diesmal auch aus der hohen Politik. Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, Dr. Florian Herrmann, kam höchstpersönlich, um die „großartige“ Impfaktion zu würdigen. „Sein Besuch war für uns Helfer wie ein Booster im Kampf gegen die Pandemie. Er hat unsere Motivation noch weiter verstärkt,“ freute sich Hausarzt Chrysovalandis Kantzeloglou aus Dorfen.

Die Allgemeinärzte Udo Hahn aus St. Wolfgang und Chrysovalandis Kantzeloglou aus Dorfen (Hausärzte im Isental) hatten die Impfaktion wieder organisiert. Diesmal haben mehr als 1300 Menschen vor allem ihren Booster bekommen, so die Organisatoren.

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Staatsminister Herrmann sprach: „Für das so großartige Engagement hier, sage ich allen ganz, ganz herzlichen Dank auch von der Staatsregierung und Ministerpräsident Markus Söder.“ Die Bekämpfung der Pandemie sei eine „Gemeinschaftsaufgabe“ und könne nur gelingen, „wenn jeder Einzelne auch mitmacht“. Und wir sollten „dankbar“ sein, sagte Herrmann, dass wir überhaupt über einen so wirksamen Impfstoff verfügen. Er danke auch den Impfwilligen, denn jeder Einzelne trage damit bei, aus Pandemie zu kommen. Der Staatsminister sei „sicher, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen werden“. Die Hausärzte als „wichtige Säule des Gesundheitssystems“ leisteten dabei einen „entscheidenden Beitrag zur Volksgesundheit“.

Lob und Dank gab’s auch vom stellvertretenden Erdinger Landrat Franz Hofstetter. Die Aktion sei ein Beispiel, „was viele andere auch machen“ sollten. Denn im Landkreis seien erst 66 Prozent der Bevölkerung immunisiert.

Bürgermeister Ullrich Gaigl sagte ein „ganz herzliches Vergelt’s Gott“ den Organisatoren und allen die einen Beitrag geleistet haben, um diese dritte Impfaktion durchzuführen. Gaigl rief auf, sich weiter impfen zu lassen, denn „der Weg geht nur über’s impfen, dass wir da raus kommen“.

Über so viel Lob freuten sich die Organisatoren und ihre Mitstreiter. Hahn erinnerte: Am 8. Dezember 2020 wurde der erste Mensch gegen Corona geimpft. Weltweit seien es derzeit etwa 8,3 Milliarden Impfungen, in Deutschland rund 125 Millionen.

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Bei den beiden erfolgten Massenimpfungen in der Goldachhalle seien insgesamt rund 5600 Leute immunisiert worden. Bei der Aktion jetzt am Wochenende seien es über 1300 gewesen, also insgesamt rund 7000 Impfungen. 90 Prozent waren jetzt Booster, berichtete Hahn. Er danke allen „höchst engagierten“ Beteiligten und Unterstützern, wie etwa St. Wolfgangs Feuerwehr, Ärzte und Medinische Fachangestellte aus den eigenen Praxen und Externen und vor allem auch der Gemeinde für die Bereitstellung der Goldachhalle. „Ohne die Leute wäre so eine Aktion nicht möglich“, machte er deutlich.

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Zur Impfstoffwahl versicherte sein Kollege Kantzeloglou, Kreuzimpfungen seien kein Problem und Moderna eine gleichwerte Alternative zu Biontech. Den Impfstoff für die Aktion hatte erneut Apotheker Jens Krautscheid aus Dorfen (Parkapotheke) beschafft. Er war auch vor Ort und bot praktischerweise gleich die Ausstellung eines Impfzertifikats und Impfausweis an. Diese Gelegenheit hat auch gleich Dr. Florian Hermann genützt.

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