Rat bestellt Axenböck als Notkommandanten

St. Wolfgang –. Weil die reguläre Amtszeit des St. Wolfganger Feuerwehrkommandanten und Kreisbrandmeister Florian Axenböck und seines Stellvertreters Dominik Lechner nach sechs Jahren bereits abgelaufen ist, könnte eine Rechtsunsicherheit bei der weiteren Amtsausübung bestehen.

Darauf hatte der frühere Feuerwehrreferent Werner Axenböck (CSU) im Gemeinderat hingewiesen.

Einstimmig wurden deshalb Gemeinderat Florian Axenböck (FW) als Notkommandant und Lechner als Notstellvertreter bestellt.

Werner Axenböck erklärte, dass das Problem entstanden sei, weil nach dem Ende der Amtszeit der beiden die, für den 13. März angesetzte Dienst- und Generalversammlung mit Neuwahlen wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden konnte. Artikel 8 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes (BayFwG) schreibe aber vor, dass innerhalb von drei Monaten nach Ausscheiden des aktiven Kommandanten ein geeigneter Nachfolger gewählt sein muss. Ist dies nicht der Fall, hat die Kommune einen Notkommandanten zu bestellen und in öffentlicher Sitzung zu bestätigen.

Als systemrelevante Einrichtung hatten die Feuerwehren bereits Anfang März wegen der Corona-Krise keine Versammlungen mehr abhalten dürfen, um keinen möglichen Ausfall der Rettungskräfte zu riskieren, erklärte der Notkommandant.

Der Gemeinderatsneuling hat als Feuerwehrreferent die Nachfolge seines Vater Werner angetreten. Die offizielle Dienst- und Generalversammlung der FFW St. Wolfgang wird nachgeholt, sobald es die Corona-Auflagen wieder erlauben. hew

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