Besinnlicher Seniorennachmittag bei der Haager AWO

Die Unterbierwanger Stubnmusi sorgte bei der AWO für den passenden musikalischen Rahmen. Bauer
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Die Unterbierwanger Stubnmusi sorgte bei der AWO für den passenden musikalischen Rahmen. Bauer

Haag. - Besinnlich und feierlich war die Seniorenweihnacht im AWO-Haus am Kirchplatz gestaltet. Mit Tannenzweigen, Christbaum, Kugeln und Kerzen war das AWO-Heim geschmückt.

Für die Seniorennachmittage ist jetzt Winterpause angesagt. Sie beginnen wieder am Dienstag, 12. Januar.

Vorstand Wilfried Greipel hob unter den Ehrengästen besonders Ehrenvorstand Florian Trautbeck hervor, den die AWO heuer für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt hatte.

Weiter sprach Greipel das neue Citymobil für Haag an. Damit habe auch die AWO ihre Freude. Es stellten sich immer wieder Fahrer ein, die zu den Seniorennachmittagen die Mitglieder abholten.

Die „Unterbierwanger Stubenmusi“ stimmte zu Zither und Flöten bekannte Weisen an wie „Es wird scho glei dumpa“, „Jetzt kommt die heil’ge Weihnachtszeit“, „Auf, auf, ihr Hirten!“ und den Andachtsjodler. Anton Köck trug Weihnachtsgeschichten vor, darunter auch das Gedicht „Geh weiter, Zeit, bleib steh! S’war grod so sche.“

Pfarrerin Ruth Nun erzählte, sie habe eine spannende Phase mit der Umbaumaßnahme an der Heilig-Kreuz-Kirche hinter sich. Das Motto „Zeit für Raum“ solle vor allem für die Weihnachtstage gelten, wo die Menschen auch das besinnliche Miteinander nutzen dürfen. Pfarrer Pawel Idkowiak zitierte die Geschichte eines „gescheiten Mannes“, der sein Geld an Bedürftige verschenkte, von seiner Frau geschimpft wurde, im Nachhinein aber feststellte: „Ich habe den Messias gesehen.“ Für das kommende Jahr 2016 empfahl er, die Tugend der Barmherzigkeit zu pflegen.

Seniorenreferentin Fini Deliano stellte fest, dass die Mitglieder bei der Haager Arbeiterwohlfahrt „sehr nett betreut“ würden, auf offene Ohren für Probleme stoßen und sich generell wohlfühlten.

Uschi Reichl überreichte im Namen der Dienstagsrunde denjenigen, die das ganze Jahr arbeiten, Geschenke: Erna Lechner, Gerda Trautbeck, Hilde Nöbauer, Fred Reichl, Karin Fritsch, Florian Trautbeck und Wilfried Greipel. Ehrenvorstand Florian Trautbeck hatte einen süßen Dank an die Helferinnen Uschi Reichl und Anna Anzenberger. xy

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