Bernd Bundschu feiert seinen 80. Geburtstag

Bernd Bundschu blickt auf ein Leben voller Abwechslung zurück.
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Bernd Bundschu blickt auf ein Leben voller Abwechslung zurück.

Seinen 80. Geburtstag feierte Bernd Bundschu zusammen mit Ehefrau Monika im Kreis von Freunden und den Familien von Sohn und Tochter. Das Ehepaar ist stolz auf ihre Enkeltochter und ihre drei Enkelsöhne.

Au am Inn –Geboren wurde Bernd Bundschu im 1940 im damaligen Oppeln, der Hauptstadt Oberschlesiens. Dorthin war man gezogen, als der Vater, der aus Wangen im Allgäu stammte, seinen Dienst als Eisenbahner antrat. Nach der Bombardierung Dresdens wurde die Familie evakuiert und gelangte auf Umwegen nach Bayern.

Bernd Bundschu, damals fünf Jahre alt und Zweitjüngster von fünf Kindern, erinnert sich noch an die Fahrt im Güterzug und daran, wie die Mutter bei Fliegeralarm die Kinder in Sicherheit brachte.

Nach kurzer Zeit in einer Behelfswohnung zog die Familie nach Ravensburg, wo der Vater dem Güterbahnhof vorstand. Bernd Bundschu besuchte für zwei Jahre die Volksschule und das Gymnasium der Regensburger Domspatzen, beendete die Schulzeit aber an der Oberrealschule in Ravensburg. Einer Lehre als Schauwerbegestalter folgten die Kaufmannsgehilfenprüfung und einige Jahre Berufstätigkeit in einer Herrenbekleidungsfirma in Offenburg. Er verpflichtete sich dann für vier Jahre bei der Luftwaffe und qualifizierte sich zum Radarflugmeldemeister.

Abwechslungsreiches Berufsleben

Kennen und lieben lernten sich Bernd und Monika Bundschu, sie damals 18, er damals 22 Jahre alt, über eine Kontaktanzeige. 1964 heirateten die beiden. Nach der Geburt von Sohn und Tochter folgten abwechslungsreiche Berufsjahre: Anstellung in einer Keksfabrik, Rückkehr zur Bundeswehr, Tätigkeiten beim Stab der Luftwaffe in Köln, in Den Haag, bei der Nato in Brüssel und schließlich in München. Es folgte eine Ausbildung zum Betriebswirt und Jahre der Tätigkeit als Beamter der Bundesvermögensverwaltung.

2002 ging er in einen Ruhestand voller Aktivitäten. Heute ist ihm die Familie der Lebensmittelpunkt, und er ergänzt schmunzelnd: „Ich bin auch praktisch in allen Auer Vereinen Mitglied, na ja, außer im Mütterverein“.

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