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Gemeinderat St. Wolfgang will Einsicht in Vertrag

Bebauungsplan „Straßberg“ gibt weiter Anlass für Diskussionen

Hier soll das neue Baugebiet „Straßberg“von St. Wolfgang entstehen.
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Hier soll das neue Baugebiet „Straßberg“von St. Wolfgang entstehen.
  • VonJohanna Furch
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Der Bebauungsplan „Straßberg“ geht in die nächste Runde. In seiner jüngsten Sitzung behandelte der Gemeinderat Sankt Wolfgang die eingegangenen Stellungnahmen nach der Auslegung und fasste einen Satzungsbeschluss. Ganz erledigt ist das Thema allerdings noch nicht.

St. Wolfgang – Schon seit mehreren Jahren befasst sich der Gemeinderat Sankt Wolfgang mit dem Baugebiet „Straßberg“. Nach einigen Unstimmigkeiten im Bauleitplanverfahren – besonders in Bezug auf den städtebaulichen Vertrag – sowie Änderungen der Planungen aufgrund der Hochwassersituation diesen Sommer hatte schließlich die Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt.

Einige Stellungnahmen führten zu kleinen Änderungen der Planung. So müssen beispielsweise zwei Stellplätze an der Trafo-Station verlegt werden, sodass die Zufahrt für die Kraftwerke Haag gewährleistet ist. Diese werden an anderer Stelle untergebracht. Auf die Zweifel des Landratsamtes Erding über die Notwendigkeit des Baugebiets, gab die Verwaltung an, man orientiere sich bei der Planung am demografischen Wandel. Die Fläche sei bereits größtenteils versiegelt, die geplante Wohnnutzung ersetze eine ehemals gewerbliche Nutzung.

Vertrag führt zu Unstimmigkeiten

Ein Bürger äußerte außerdem Bedenken bezüglich einer eingeschränkten Flächenbewirtschaftung für die Umstellung auf Weidehaltung sowie die Entwicklung des Hofes durch das Baugebiet. Hier sehe die Verwaltung allerdings keine Schwierigkeiten. Die Abstände seien groß, ein Stallneubau erfolge normalerweise nahe dem bestehenden Hof. Nach einstimmigem Abwägungsbeschluss werde deshalb an den Planungen festgehalten. Die Wichtigkeit des Fuß- und Radwegs wurde in der Diskussion im Gemeinderat deutlich. Auf dessen Darstellung wurde in den Entwürfen verzichtet. Er solle eine separate Baumaßnahme werden, damit er förderfähig ist, so Verwaltungsleiter Christian Miksch. Außerdem sei der Weg „nicht Bestandteil des Bebauungsplanverfahrens, sondern kommt in den städtebaulichen Vertrag“. Gerade dieser habe im Gremium bereits früher zu Unstimmigkeiten geführt. Bisher liegt dieser nicht vor. Deshalb fasste der Gemeinderat nicht nur einstimmig den Satzungsbeschluss, sondern bestand auch darauf, den städtebaulichen Vertrag zwischen Bauvorhabensträger und Gemeinde vor Unterzeichnung zu sehen.

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Bevor es zur abschließenden Unterschrift kommt, erwarte Magdalena Wandinger-Strauß (FW Einigkeit), die die Sitzung in Vertretung leitete, noch einige Diskussionen.

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