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Grünes Licht im Gemeinderat

Baywa will in Griesstätt neue Landtechnik-Werkstatt bauen

Auf dem Gelände der Baywa soll bald eine Landtechnik-Werkstatt gebaut werden.
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Auf dem Gelände der Baywa soll bald eine Landtechnik-Werkstatt gebaut werden.

Die Baywa möchte in Griesstätt ihre alte Lagerhalle abbrechen und eine neue Landtechnik-Werkstatt errichten. Der Gemeinderat ist grundsätzlich dafür. Dennoch wurde diskutiert.

Griesstätt – Der Antrag auf Vorbescheid für den Neubau einer Landtechnik-Werkstatt an der Rosenheimer Straße sorgte in der jüngsten Gemeinderatssitzung für eine Diskussion. Konkret ging es um einige der beantragten Befreiungen.

Bauausschuss befürwortete den Neubau vorab

Bei den Abstimmungen über die einzelnen Punkte herrschte bis auf eine Ausnahme Einigkeit unter den anwesenden Räten. Man schloss sich generell der Meinung des Bauausschusses an, der den Abriss der alten Halle und den Neubau der Werkstatt befürwortet hatte.

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Eine Frage zur Menge des künftig anfallenden Niederschlagswassers, das im An-trag nicht explizit Bestandteil war, sorgte allerdings für Verärgerung auf Seiten von Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei).

Grund war die Befürchtung von Martin Fuchs (BfG), bei einer vermehrten Versiegelung könne die zusätzlich anfallende Regenwassermenge durch die Bebauung zu Problemen bei der Entwässerung über die Alpenstraße führen.

Hier neben der Straße soll ein Fuß- und Radweg entstehen.

Kritik an der Sitzungsvorbereitung

Darum wollte er wissen, wie viel Wasser mehr da anfalle. Er sah wegen fehlender Daten „Mängel in der Vorbereitung der Sitzung“.

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Sichtlich verärgert wegen dieser Vorhaltung bestätigte Aßmus zwar, dass es keine aktuellen Berechnungen gebe, er verwies aber auch darauf, dass es sich hier „nur um eine Bauvoranfrage“ handle. Er bemängelte seinerseits, dass eine entsprechende Nachfrage bei der Verwaltung nicht schon im Vorfeld der Sitzung gestellt worden sei.

Eine Versiegelung, wie befürchtet, fände so nicht statt. „Das wird aber später ohnehin überprüft“, so der Bürgermeister. In diesem Zusammenhang erinnerte Lorenz Freiberger (GfuG) zudem an die vorgeschriebene Drosselung der Einleitung von Regenwasser im Baugebiet, was auch die hier überplanten Flächen betreffe.

Einstimmig, bis auf einen Punkt

Ansonsten wurden entsprechend des Antrags auf Vorbescheid bei sechs Befreiungen vom Bebauungsplan ‚Alpenstraße‘ keine Probleme gesehen und einstimmig befürwortet.

Die Obergrenze für die Grundflächenzahl wurde wie für das Gewerbegebiet ‚Klosterfeld Erweiterung‘ auf 0,8 festgelegt. Die im Bebauungsplan vorgegebene Traufhöhe von sieben Metern wurde für den Neubau einstimmig auf acht Meter angehoben, da dies wegen der Größe neuerer Landmaschinen sinnvoll erschien.

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Bei der Dachform der Lagerhalle kann ein Satteldach mit einer Dachneigung von 8 bis 10 Grad errichtet werden. Normal müssten es gemäß Bebauungsplan 15 bis 24 Grad sein. Begründet wurde die Ausnahme mit Einsparungsmöglichkeiten bei den Heizkosten. Es entstehe ja weniger Luftraum, der erwärmt werde müsse.

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Nur Lorenz Freiberger (GfuG) beharrte bei der Abstimmung auf den Vorgaben des Bebauungsplans und stimmte dagegen (1:10). Die Dacheindeckung dürfte passend zum geplanten Baukörper mit aus Aluminium gefertigten grauem Trapezblech erfolgen. Die Einfriedung des Grundstückes könnte zudem mit einem zwei Meter hohen Stabgitterzaun erfolgen, sonst zulässig sind hier nur 0,8 Meter.

Zudem wurde kein Problem bei der Verringerung der vorgeschriebenen Stellplätze gesehen. Pro Wartungs- und Reparaturstand müssten gemäß Antragssteller wegen der terminlich abgestimmten, gestrafften Auftragserledigungen keine sechs, sondern nur zwei Stellplätze vorgehalten werden. Dem wurde nicht widersprochen.

Beim Geh- und Radweg sind noch Fragen offen

Zudem wurde in der Sitzung auch der, an der Staatsstraße 2079 entlang geplante, Geh- und Radweg angesprochen. Dieser ist im Eingabeplan in Form eines fünf Meter breiten Streifens als Abtretungsfläche der BayWa beziehungsweise des Freistaates eingezeichnet. Laut Straßenbauamt würden aber unter Berücksichtigung eines zwei Meter breiten Sicherheitsstreifens entlang der Staatsstraße etwas mehr als diese fünf Meter benötigt. Hierzu ist eine letzte Entscheidung noch offen.

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