Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


AUS DEM GEMEINDERAT

Bauwerber darf Maschinen- und Bergehalle in Albaching erbauen

  • VonIrmi Günster
    schließen

Über einen Antrag auf Vorbescheid wurde in der Junisitzung des Albachinger Gemeinderats diskutiert: In Schacha soll südlich der Hofstelle und der bestehenden Maschinenhalle des Bauwerbers eine zusätzliche Maschinen- und Bergehalle in der Größe 15 mal 30 Meter errichtet werden.

Albaching – Für das betreffende Areal weise der Flächennutzungsplan „Flache für die Landwirtschaft“ aus, berichtete Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA); der Geltungsbereich der Außenbereichssatzung für Schacha ende aber nördlich im Bereich der Gebaudegrenzen der landwirtschaftlichen Hofstelle, und die Privilegierung müsse zuerst geprüft werden. Auch hier habe man sich in einem Gespräch mit dem Bauwerber auf den Weg über einen Antrag auf Vorbescheid geeinigt.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Laut den baugesetzlichen Vorgaben könnten solche Vorhaben nur zugelassen werden, wenn „öffentliche Belange nicht beeinträchtigt werden und die ausreichende Erschließung gesichert ist“, lautete der Hinweis der Verwaltung.

Mögliche Probleme mit Privilegierung

Das „gleiche Problem, aber zweifach“, hatte laut eigenem Bekunden zweiter Bürgermeister Sebastian Friesinger (GWA) und bezog sich damit auf den zuerst behandelten Antrag auf Vorbescheid. Er sei generell nicht für solche Voranfragen, zudem handle es sich um einen Antrag für eine Bergehalle ohne Erschließung über die Hofstelle. Werde diese nicht zum Zwecke der Landwirtschaft eingesetzt, sondern anderweitig genutzt und dann doch eine Privilegierung vom Amt erteilt, entstünden Probleme. Ratskollege August Seidinger (GWA) wies darauf hin, dass man hierbei als Gemeinderat nur ein „eingeschränktes Mitspracherecht“ habe, und der Bürgermeister regte an, einen Hinweis in die Beschlussfassung bezüglich der Erschließung über die Hofstelle mit aufzunehmen.

Zwei Gegenstimmen

Die Mehrheit des Gremiums hatte keine grundsätzlichen Einwände und befürwortete den Antrag mit zwei Gegenstimmen. Mit aufgenommen wurde in die Beschlussfassung, dass die Zufahrt über die Gemeindeverbindungsstraßen erfolgen soll und, wie vorab angeregt, die Erschließung über die Hofstelle von Statten gehen soll.

Mehr zum Thema

Kommentare