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Es bleibt ein Mysterium

Baumfrevel 3. Teil? Ahorn ist schon wieder umgefallen an der B304 in Wasserburg

Deutlich sichtbar: Hier war Werkzeug im Einsatz.
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Deutlich sichtbar: Hier war Werkzeug im Einsatz.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Hat der Baumfrevler von Wasserburg erneut zugeschlagen? Auf die Frage, wie es sein kann, dass an der B 304 erneut ein Ahorn zu Boden gestreckt wurde, haben Polizei und Staatliches Bauamt eine mögliche Antwort.

Wasserburg – Das Rätselraten rund um den Wasserburger Baumfrevel geht weiter. Im Stadtrat hatte sich Wolfgang Schmid (CSU) geärgert, dass jetzt anscheinend zum dritten Mal ein Baum an der B 304 umgesägt worden sei.

Umgefallen oder umgestoßen: Das ist die offene Frage.

Wie berichtet, war Fall eins im Oktober 2021 aufgetreten. Ein Unbekannter hatte mit einer Motorsäge den mittelgroßen Laubbaum gefällt. Auch die Ersatzpflanzung wurde zerstört, im März kam dafür eine Axt zum Einsatz.

Die Polizei Wasserburg bestätigt jetzt auf Anfrage der Wasserburger Zeitung den dritten Vorfall. Diesmal handele es sich jedoch nicht um Fremdeinwirkung oder um eine Straftat, betont die Inspektionsleitung. „Jetzt halten Sie sich fest“, sagt Gunther Stutz, stellvertretender Dienststellenleiter, auf Anfrage der Wasserburger Zeitung, „der Baum ist von selbst umgefallen.“

Wie kann das sein, lautet die Frage angesichts des deutlich am „Tatort“ sichtbaren Axt-Schnitts am unteren Stamm, der nur von Fremdeinwirkung kommen kann. Ursula Lampe, Pressesprecherin des Staatlichen Bauamtes, hat eine Erklärung, aber nur auf diese Frage: Irgendjemand habe den Ersatzbaum nach dessen Fällung wieder aufgestellt und angebunden. Das habe ausgesehen, als habe das Bauamt erneut neu gepflanzt. „Doch es handelt sich noch immer um Baum Nummer zwei.“ Und dieser sei jetzt umgefallen – oder umgestoßen worden? Es könnte also weitergegangen sein mit dem Baumfrevel in Wasserburg – auch wenn diesmal ein bereits gefällter Ahorn das Opfer war.

Polizei hat Fall eins und zwei noch nicht geklärt

Bis heute sind die erste und die zweite Tat nicht geklärt, berichtet die Polizei. Warum der Baum anscheinend jemanden ein Dorn im Auge ist, bleibt deshalb eine offene Frage. Denn der Ahorn gehört zu einer ganzen Allee entlang der Bundesstraße bei Reitmehring, er stört auch nicht die Sicht. Es ist und bleibt ein Mysterium.

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