Baugebiet Evenhausen Ost: Grundvergabe ab Frühjahr

Das BaugebietEvenhausen Ost für 17 Parzellen. Auer

Der Gemeinderat in Amerang hat die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für die Erschließungsarbeiten des Baugebiets Evenhausen Ost in Höhe von 970000 Euro genehmigt. Damit könnten die Baudurchführung und auch die Vergabe der ersten Grundstücke im nächsten Frühjahr gestartet werden.

Amerang – Der Gemeinderat hat die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für die Erschließungsarbeiten des Baugebiets Evenhausen Ost in Höhe von 970 000 Euro genehmigt. Damit könnten die Baudurchführung und auch die Vergabe der ersten Grundstücke im nächsten Frühjahr gestartet werden.

17 Parzellen auf rund 12 400 Quadratmetern für 18 Gebäude

Im Baugebiet Evenhausen Ost sollen auf einer bestehenden landwirtschaftlichen Nutzfläche voraussichtlich auf rund 12 400 Quadratmetern 17 Bauparzellen für 18 Gebäude entstehen. Die künftige Bebauung grenzt teilweise an eine bestehende Wohn– und Gewerbeansiedlung. Die Planung umfasst unter anderem eine Bodenuntersuchung, Vermessungsarbeiten, die Verknüpfung mit dem Bebauungsplan sowie den Straßen- und Kanalbau.

Lesen Sie auch: Erweiterung des Kindergartens in Amerang: Schock über hohe Kosten

Die Entwurfsplanung für die erforderlichen Erschließungseinrichtungen des geplanten Baugebiets Evenhausen Ost wurde parallel mit der Entwicklung des Bebauungsplanentwurfs ausgearbeitet. Diese enthält neben den verkehrstechnischen Anlagen, die Einrichtungen zur Schmutzwasserableitung und die geplanten Leistungen für die Herstellung der Grünanlagen. Die Kosten der Erschließungsmaßnahme werden soweit zulässig über die Beiträge, im Übrigen aus den Erlösen des Grundstücksverkaufs finanziert.

Lesen Sie auch: Behörde kritisiert Abstände zur B304

Für den Bau von Straße, Gehweg, Parkplätzen und Kanal wird aufgrund der unzureichenden Sickerfähigkeit ein Bodenaustausch notwendig. Die Erschließungsstraße, die mit einer Breite von 4,50 Metern, im Bereich von Kurven und Parkplätzen mit fünf Metern vorgesehen ist, grenzt im Norden an die Forststraße und im Süden an den Wendehammer des Pfarrlandwegs, zu dem ein Fußweganschluss vorgesehen ist.

Gegenstimme von Konrad Linner (SPD)

Mit der Gegenstimme von Konrad Linner (SPD) sprach sich das Gremium für die Asphaltierung des Gehwegs aus. Linner hatte für den naturnahen Ausbau mit Schotter votiert.

Diese Variante hätte laut Planer eine Kostenersparnis von etwa 20 000 Euro gebracht. Dagegen sprach für die Gegner, dass diese Ausführung im Winter schlecht zu räumen sei, im Laufe der Zeit vom angrenzenden Grünstreifen her zuwachse und aufgrund eines sehr steilen Teilstücks bei Starkregen ausgeschwemmt werde.

Die Bruttobaukosten für Straßenbau, Entwässerung, Schmutzwasserkanal mit Hausanschlüssen, Beleuchtung, Garten- und Landschaftsbau liegen bei rund 870 000 Euro. Die sonstigen Kosten für Honorare, Bodengutachten und Vermessungsamt belaufen sich auf rund 100 000 Euro.

Kommentare