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Wie die RTL-Kuppelshow nachwirkt

Trotz Liebes-Aus: „Bauer sucht Frau“ hat Kerstin aus Obing viele Türen geöffnet

„Ich bin immer noch die, die ich vorher war, vielleicht nur etwas selbstbewusster und stärker“, sagt Kerstin Scholz. Auch Collie-Spitz Mischling Samy ist fest an ihrer Seite.
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„Ich bin immer noch die, die ich vorher war, vielleicht nur etwas selbstbewusster und stärker“, sagt Kerstin Scholz. Auch Collie-Spitz Mischling Samy ist fest an ihrer Seite. 
  • VonChrista Auer
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Die RTL-Kuppelshow „Bauer sucht Frau“ brachte Kerstin Scholz (29) aus Obing zwar nicht das erhoffte Liebesglück, dafür aber neue Freundschaften und eine große Medienpräsenz, die Türen öffnete - auch um auf ein schwieriges Thema aufmerksam zu machen.

Obing- „Es war eine wahnsinnig tolle Erfahrung, die unvergesslich bleibt und mich persönlich weitergebracht hat“, stellt Kerstin Scholz im Rückblick auf ihre Teilnahme bei der RTL-Show „Bauer sucht Frau“ 2021 fest. „Ich bin immer noch die, die ich vorher war, vielleicht nur etwas selbstbewusster und stärker. Ich habe viele neue Leute kennengelernt und auch einige wirklich gute Freunde gefunden“, freut sich die Obingerin.

„Ich habe die Zeit einfach genossen“

Darüber hinaus sei es sehr interessant gewesen, hinter die Kulissen eines solchen Fernsehformats zu schauen und hautnah zu erleben, was alles dazugehöre, bis eine Folge im Kasten sei. Dass sie die Kamera während der Produktion auf Schritt und Tritt begleitet hat, hat sie nicht gestört. „Ich habe einfach die Zeit genossen und alles andere ausgeblendet“, berichtet die 29-jährige. Bei „Bauer sucht Frau“ gehe es oft emotional her. Man erlebe gemeinsam, wenn sich Paare fänden, freue sich miteinander über deren Liebesglück oder fühle mit, wenn sich Hoffnungen nicht erfüllen würden. Gefühle und Reaktionen würden mit der Kamera eingefangen. Grundsätzlich gebe es keine Vorgaben des Senders. „Am besten ist es, sich nicht zu viele Gedanken darüber zu machen, wie man auf Fotos oder dem Bildschirm rüberkommt und einfach machen“, rät Kerstin.

Zuschauerliebling in der 17. Staffel

Bei der 17. Staffel „Bauer sucht Frau“ verliebten sich die Stationssekretärin einer Rosenheimer Klinik und Bauer Peter ineinander und avancierten schnell zum Traumpaar. Der Neuburger und die Obingerin wurden zu absoluten Zuschauerlieblingen. Das Interesse der Fans und der Medien an ihrer Liebesgeschichte war riesig, aber das habe ihre Beziehung und das Liebesaus einige Monate nach der Sendung nicht beeinflusst, betont Kerstin. Alles sei gut, es bleibe eine schöne Erinnerung. Auch ohne Happy End habe „Bauer sucht Frau“ ihr Leben bereichert.

Auch vor der Kamera scheinen Kerstin und ihr Kone bestens zu harmonieren, denn sie sind bereits für weitere Events gebucht.

Traummann doch noch gefunden

An RTL ist sie vertraglich nicht mehr gebunden, doch das mediale Interesse an der sympathischen Obingerin ist auch nach der Trennung ungebrochen. Es gibt immer wieder Anfragen von Presse und Werbeagenturen. Rund 44.000 Fans folgen der ehemaligen TV-Kandidatin täglich auf Instagramm und schweben seit einigen Monaten gemeinsam mit ihr auf Wolke sieben, denn Kerstin hat ihren Traummann gefunden und mit ihm bereits eine eigene Wohnung bezogen. Ihr Liebesglück teilt die Influencerin gerne mit ihren Followern und sie macht Werbung „für Dinge, von denen ich überzeugt bin“. Dazu gehören auch zwei große Fotoshootings als Modell, einmal war bereits ihr neuer Partner Kone an ihrer Seite. Auch vor der Kamera scheinen die beiden bestens zu harmonieren, denn sie sind bereits für weitere Events gebucht.

Das Modeln bei Fotoshootings macht Kerstin großen Spaß.

„Er liebt mich so wie ich bin und alles was öffentlich wird, ist vorher mit ihm abgesprochen“, stellt Kerstin klar. Die Fotoaufnahmen hätten ihm Spaß gemacht und das sei entscheidend. Eine besondere Vorbereitung auf diese Portfoliotage braucht das Paar nicht. Auch hier gelte: „Am besten nicht zu viele Gedanken machen, einfach machen“. Zudem sei sie mit guten Genen gesegnet und müsse nicht extrem auf ihren Körper achten, erzählt die 29-jährige, die ihre Reichweite auf Instagram auch nutzt, um mit Hinweisen auf ihre eigenen Krankheit andere aufzurichten. Sie hat die Geschichte ihrer Narben erzählt, die von einer angeborenen Hüftfehlstellung und großen Operationen im Kindesalter stammen und von ihrer chronischen Nervenkrankheit „Morbus Sudeck“, die sie seit dem Teenageralter begleitet. Die starken Schmerzen hat sie mittlerweile im Griff, doch hinter ihr liegt eine Odyssee mit unterschiedlichsten Behandlungsmethoden und viel Unsicherheit. „Das war alles richtig schlimm,“ sagt Kerstin, doch glücklicherweise könne sie heute ein ganz normales Leben führen. Klar, ganz ohne Medikamente gehe es nicht und irgendwann werde sie ein neues Hüftgelenk brauchen, aber davon lasse sie sich nicht abhalten, glücklich zu sein.

Appell: „Nicht aufgeben“

Deshalb will sie allen, die mit gesundheitlichen Problemen oder anderen Herausforderungen zu kämpfen haben, Mut machen. „Bitte gebt nicht auf. Ich habe auch lange gekämpft und weiß, wie man sich fühlt, aber es kann alles gut werden.“ Wichtig sei, dass jeder sich und seinen Körper so annehme wie er ist und sich im Reinen sei, denn: „Jeder ist gut so, wie er ist.“

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