Bauausschuss will Imbiss und Biergarten am Wasserburger Inndamm realisieren

Ein Biergarten mit Kioskbetriebwie hier beim Inndammfest 2019, könnte eine Dauereinrichtung werden. Zumindest hat der Bauausschuss die entsprechende Grundsatzentscheidung getroffen, um die Idee baurechtlich in die Wege zu leiten.
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Ein Biergarten mit Kioskbetriebwie hier beim Inndammfest 2019, könnte eine Dauereinrichtung werden. Zumindest hat der Bauausschuss die entsprechende Grundsatzentscheidung getroffen, um die Idee baurechtlich in die Wege zu leiten.

„Ein Biergarten in Wasserburg fehlt einfach, seit der Schließung vom Fletzinger“, resümierte Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann im Bauausschuss mit Blick auf Bürgeranfragen und aus den Rückmeldungen zum ISEK (integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept). „Wir wollen den Biergarten am Inndamm baurechtlich in die Wege leiten“, erklärte Bürgermeister Michael Kölbl (SPD).

Von Andrea Klemm

Wasserburg – „Aus Sicht der Stadt geben wir mit dem Vorbescheid grünes Licht“, so Kölbl, der den Tagesordnungspunkt „erfreulich“ nannte.

Einfaches Konzept mit Bauwagencafé

EinAntrag von der Fraktion Bürgerforum/Freie Wähler, die Möglichkeiten zu prüfen, einen Biergarten in Altstadtnähe zu realisieren, hat der Haupt- und Finanzausschuss bereits im Dezember diskutiert. Die Idee fand damals schon die Zustimmung aller Ausschussmitglieder. Und auch jetzt war man sich im Bauausschuss einig, dran zu bleiben. „Es handelt sich um ein einfaches Konzept mit Bauwagencafé, Zelt und flexiblen Geschichten, wenn ein Hochwasser kommt“, so die Stadtbaumeisterin.

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Die Stadtverwaltung hat sich nun kundig gemacht, was für eine Realisierung am Inndamm, nähe Otto-Geigenberger-Weg vonnöten ist. „Das ist etwas kompliziert, weil unter anderem das Wasserrecht eine Rolle spielt, schließlich handelt es sich hier um ein Überschwemmungsgebiet“, so Kölbl. Auch öffentliche Belange werden beeinträchtigt, etwa im Bereich Naturschutz- und Landschaftspflege. Planungsrechtlich handelt es sich um ein Außenbereichsvorhaben, es braucht ein Flächennutzungsplanänderungsverfahren. „Eine Durchführung des Verfahrens machen wir aber erst, wenn das Projekt Aussicht auf Erfolg hat“, so Herrmann. Die Genehmigung aus gaststättenrechtlicher und wasserwirtschaftlicher Sicht sei zu klären. Das Wasserwirtschaftsamt sei Grundstückseigentümer und habe grundsätzlich seine Bereitschaft erklärt.

Wegen Corona kein Ortstermin

Mechtild Herrmann erklärte, wegen der Corona-Pandemie sei ein gemeinsamer Ortstermin zwischen den einzelnen Fachbereichen der Stadtverwaltung, des Landratsamtes, dem Wasserwirtschaftsamt und den Betreibern, die allesamt im Austausch waren, nicht mehr zustande gekommen. Darum liege nun ein Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung einer Imbisswirtschaft mit Wirtsgarten am Inndamm vor. Der wurde einstimmig beschieden.

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