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Rückschnitt und Fällungen

Bäume stören den Sportplatzbetrieb in Griesstätt – Was getan werden muss

Das Sommerfoto zeigt die grüne Lunge Sportplatz in Griesstätt in voller Pracht, doch ein Rückschnitt ist teilweise notwendig.
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Das Foto zeigt die grüne Lunge Sportplatz in Griesstätt in voller Pracht, doch ein Rückschnitt ist teilweise notwendig.

Am Griesstätter Sportplatz wachsen Bäume und Büsche so wild, dass sie jetzt zum Teil beseitigt werden müssen. Inwiefern sie den Betrieb auf den Plätzen stören.

Griesstätt – Wie umgehen mit den munter wachsenden Bäumen und Hecken rund um das Sportgelände an der Schmiedsteige? Diese Frage beschäftigte den Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Einem Antrag des DJK SV Griesstätt betreffs notwendig erscheinenden Baum- und Gehölzpflegemaßnahmen wurde nach kurzer Diskussion zugestimmt. Doch es gibt Auflagen.

Nadelabwurf führt zu Rutschgefahr

Zwei Kiefern am Hartplatz sind bereits nach Genehmigung von Bürgermeister Robert Aßmus (parteilos) gefällt worden, die verbleibenden sollten, wie einige weitere Bäume, zurückgeschnitten werden. Diese hatten in der Vergangenheit unter anderem durch den Nadelabwurf dazu beigetragen, dass Hartplatz und Tennisplätze auch wegen Rutschgefahr zusätzlich öfter gesäubert werden mussten. Auch andere Bäume wurden im Antrag wegen ihrer Kronengröße als störend für den Sportbetrieb aufgeführt, die Nutzbarkeit der Sportanlage sei dadurch eingeschränkt, hieß es.

Vor allem nötig, so Dritter Bürgermeister und Vorstand des DJK, Jürgen Gartner (BfuG), seien Rückschnitte am Wall, die bereits genehmigt worden seien, ebenso eine mögliche Entfernung der Totholz-Eschen. Auch ein maximal verträgliches Zurückschneiden der vier Laubbäume an der Schmiedsteige und der zwei Birken an der Hochriesstraße bei den Stockbahnen wären wünschenswert, so Gartner in seinem Antrag. Dazu müsse die Hecke am Tennisplatz reduziert werden, eine komplette Entnahme würde man aber auch befürworten.

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Bürgermeister Robert Aßmus verwies in seiner Stellungnahme zur Forderung von Martin Hofmeister (Grüne) betreffs Ersatzbepflanzung bei Entnahme der Kiefern im Verhältnis eins zu drei auf seine Zusage, dafür zu sorgen und auch darauf, dass der Bauausschuss einstimmig für die Entnahme gewesen sei – sofern für Ersatz bei den gefällten Bäumen gesorgt werde. Ersatzbäume sollen nun im Frühjahr an geeigneter Stelle gepflanzt werden. Bei der großen Birke bei den Stockbahnen wandte Aßmus allerdings ein, dass diese ihm besonders am Herzen liege und ein Rückschnitt eher in geringem Umfange erfolgen solle.

Bäume könnten noch ein bis zwei Jahre erhalten bleiben

Christian Graf (GfuG) fragte beim Thema Eschen bezüglich möglichen Pilzbefalls nach. Diesen genauer zu beurteilen, wolle man aber lieber einem Fachmann überlassen, war man sich letztlich einig. Es wäre sogar vielleicht möglich, so Aßmus, die Bäume noch ein bis zwei Jahre zu erhalten.

Darauf, dass Rückschnitt-Arbeiten im Vorfeld rechtzeitig, eventuell auch über die Homepage der Gemeinde, bekanntgegeben werden sollten, verwies Katharine von Sommoggy (Grüne). Dies wurde zugesagt, schon im Interesse des laufenden Betriebs im Bereich von Kindergarten, Schule und Sportplatz.

Karlheinz Rieger

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