Das Badria in Wasserburg öffnet auch wieder Sauna und Hallenbad – Rutsche und Dampfbad bleiben zu

Der Ruhebereich in der Saunalandschaft im Badria.

Nach dreieinhalbmonatiger Schließungszeit wird das Badria Mittwoch, 1. Juli, wieder seine Pforten öffnen und neben dem Freibad, das seit Kurzem geöffnet hat, nun endlich auch wieder das Hallenbad und die Saunawelt seinen Gästen zur Verfügung stellen, wie die Stadtwerke Wasserburg mitteilen. Dampfbäder und etwa Rutschen bleiben noch gesperrt.

Wasserburg – Werksleiter Marius Regler spricht von zahlreiche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, die vorgenommen werden mussten, „da die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter an oberster Stelle steht. Dennoch ist es uns gelungen, weitgehend alle Bereiche wieder zu eröffnen.“ Ein umfangreiches Hygiene- und Sicherheitskonzept musste vonseiten der Stadtwerke aufgestellt werden.

Zunächst 14-tägige Testphase

Regler sagt, „die Situation ist für alle neu. Daher gehen wir zunächst in eine 14-tägige Testphase mit eingeschränkten Öffnungszeiten, um Erfahrungen zu sammeln und die Entwicklung der politischen Vorgaben abzuwarten“. Die Öffnungszeit des Badria – inklusive Saunawelt – ist ab dem 1. Juli täglich von 11 bis 19 Uhr. Die eingeschränkten Öffnungszeiten sind notwendig, um die erforderlichen Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen, beispielsweise Desinfektionsmaßnahmen, konsequent umsetzen zu können.

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„Im Verlauf der Testphase werden wir entscheiden, ob und wann wir die Öffnungszeiten wieder ausweiten können. Zudem ist es zwingend erforderlich, dass wir die Gästezahlen begrenzen“, so Regler weiter. Dies gilt sowohl für die maximal zulässige, gleichzeitig anwesende, Gesamt-Besucherzahl als auch für einzelne Bereiche, wie Becken, Saunakabinen und so weiter. „So werden wir an Schönwettertagen bis zu 720 Gäste im Bad begrüßen können und an trüben, kalten Tagen bis zu 220 Gäste. Zudem können wir in unserer Wasserburger Saunawelt InnSpa bis zu 120 Gäste gleichzeitig betreuen. Wir gehen aber davon aus, dass wir zu keinem Zeitpunkt Gäste abweisen müssen“, schätzt der Werksleiter die Situation ein.

Kein Volleyball, kein Sprudel im Becken

Er appelliert an die Vernunft aller Gäste, die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Auch im Bad gelte die Regel von 1,5 Metern Abstand zwischen fremden Personen. Auch die Maskenpflicht gilt vom Eingang bis zu den Umkleiden und im Gastro-Bereich. An der Kasse, die wieder im üblichen Eingangsbereich positioniert ist, werden die Kontaktdaten der Gäste aufgenommen, um gegebenenfalls Infektionsketten nachverfolgen zu können. Der Datenschutz sei gewährleistet.

Bargeldloses Bezahlen sei erwünscht; es gelten wieder die Preise wie vor Beginn der Corona-Krise. Zutritt für Kinder unter 12 Jahren kann aufgrund behördlicher Auflagen nur in Begleitung eines Erwachsenen gewährt werden.

Auch Rutschen bleiben noch zu

„Unsere Gäste werden wieder nahezu das gesamte, gewohnte Leistungsspektrum bei uns vorfinden. Lediglich ein paar Attraktionen müssen wir aus Sicherheitsgründen derzeit noch ausschließen: Sammelumkleiden, Grillplatz, Bachsause, Volleyballfeld, Rutschen, Dampfbäder, Sprudel in den Becken und wir dürfen bei Aufgüssen in der Sauna nicht Wedeln.“ Das große Hallenbecken ist den Sport- und Bahnenschwimmern vorbehalten und in drei Bahnen (mit Sicherheitsabständen) eingeteilt. Kurse und Gruppen-Schwimmtraining sind bis auf weiteres ausgesetzt.

Regler sagt, nach allen wissenschaftlichen Untersuchungen ist weder im Bad noch in der Sauna von besonderen Infektionsrisiken auszugehen. „Auf Hygiene wird und wurde im Badria schon immer ein hoher Wert gelegt.“

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