Babensham: Zwei Stellvertreter für Bürgermeister Josef Huber

Bürgermeister Josef Huber vereidigte seine Stellvertreter (von links) Paul Wimmer und Josef Hintermayr. Weithofer
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Bürgermeister Josef Huber vereidigte seine Stellvertreter (von links) Paul Wimmer und Josef Hintermayr. Weithofer

Der neugewählte Babenshamer Gemeinderat hat am Donnerstagabend mit Personalentscheidungen seine Arbeit aufgenommen. Bei der konstituierenden Sitzung wurden die stellvertretenden Bürgermeister sowie die Mitglieder der Ausschüsse bestimmt.

Babensham – Zum Auftakt legten die neuen Gemeinderäte ihren Eid ab, zu dem Anlass hatte sich Bürgermeister Josef Huber eigens seine Amtskette umgelegt. „Die Vereidigung ist das Highlight von heute“, sagte er. Aufgerufen waren dazu Ludwig Deinwallner, Matthias Göttsberger, Andreas Hänseler, Kurt Huber, Katharina Eicher (WG Babensham und Kling) und Markus Oettl (Bürger für Babensham), alle hielten den erforderlichen Abstand voneinander ein und erhoben bei der Eidesleistung ihre rechte Hand.

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Anschließend erfolgte die Wahl der stellvertretenden Bürgermeister – der Rat hatte zuvor einstimmig beschlossen, einen dritten einzusetzen. In Vorgesprächen hatte sich die Wählergemeinschaft Babensham und Kling auf Paul Wimmer als zweiten Bürgermeister geeinigt, gewählt wurde er mit 16 Stimmen bei einer Enthaltung. Ebenfalls 16 Stimmen erhielt Josef Hintermayr als dritter Bürgermeister, ein Stimmzettel blieb leer. Die Bürger für Babensham (drei Sitze) hatten keinen Kandidaten präsentiert.

Rathausschlüssel überreicht

Anschließend überreichte der bisherige zweite Bürgermeister Martin Manhart den Rathausschlüssel an seinen Nachfolger. Auf die Ernennung weiterer Bürgermeister-Stellvertreter verzichtete der Gemeinderat.

Erwartung: Neue Impulse von den jungen Mitgliedern

„Ich gehe sehr positiv an den Start in dem nach meiner Meinung gut besetzten und jungen Gemeinderat“, sagte Bürgermeister Josef Huber am Rande der Sitzung. Insbesondere von den jungen Mitgliedern erwarte er sich Impulse. Ideen gebe es viele, aber das Geld sei ein „begrenzendes Faktum“, so Huber. Auf der Einnahmenseite würde die Gemeinde „schlecht dastehen“, dennoch sei er sicher, dass in den nächsten sechs Jahren einiges zu erreichen sei.

Huber und Wimmer wurden zu Eheschließungsstandesbeamten ernannt. Für die Jugend sind Katharine Eicher und Hermann Manhart zuständig, Barbara Schwarzenbeck und Charlotte Ludwig für Senioren und Behinderte.

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