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Mehr Sicherheit für Radfahrer und Amphibien

Erneuerter Abschnitt der Staatsstraße zwischen Babensham und Penzing freigegeben

Feierliche Freigabe der neuen Trasse zwischen Babensham und Penzing: Das weiß-blaue Band durchschneiden (von links) Stefan Leitner, stellvertretender Amtsleiter und Leiter des Bereiches Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Rosenheim, Josef Hogger, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma Hogger, Prälat Peter Neuhauser, Josef Huber, stellvertretender Landrat und Bürgermeister von Babensham, und Felix Hogger, Mitarbeiter der Bauleitung der Firma Hogger.
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Feierliche Freigabe der neuen Trasse zwischen Babensham und Penzing: Das weiß-blaue Band durchschneiden (von links) Stefan Leitner, stellvertretender Amtsleiter und Leiter des Bereiches Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Rosenheim, Josef Hogger, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma Hogger, Prälat Peter Neuhauser, Josef Huber, stellvertretender Landrat und Bürgermeister von Babensham, und Felix Hogger, Mitarbeiter der Bauleitung der Firma Hogger.
  • Petra Maier
    VonPetra Maier
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Ein gutes Jahr Bauzeit war nötig für das 1,7 Kilometer lange Straßenstück auf der Staatsstraße 2092 zwischen Babensham und Penzing. Für die Baukosten von 3,1 Millionen Euro bekommen die Menschen in der Gegend mehr als eine neue Straße.

Babensham – Die Staatsstraße zwischen Babensham und Penzing hat nun auch einen begleitenden Geh- und Radweg sowie eine neue Spur für Linksabbieger. Am Ende dauerte die Freigabe des neu gebauten Straßenstücks zwischen Babensham und Penzing doch noch einen Moment länger als geplant – und so wurde das Teilstück der Staatsstraße 2092 nach einem guten Jahr Bauzeit am Montag (16. August) dann doch erst offiziell mit einem kleinen Festakt eröffnet und dann später am Nachmittag für den Verkehr freigegeben.

Ursprünglich war angedacht gewesen, das Teilstück schon am Freitag, dem 13. August, freizugeben, doch der letzte Schliff fehlte noch und so erfolgte die Freigabe dann doch erst drei Tage später. Wie Bürgermeister Josef Huber in seiner Festrede erwähnte, war diese kleine Verzögerung wirklich nur ein kurzer Moment. Huber erinnerte, dass der Freistaat bereits vor 40 Jahren den notwendigen Grund für die Trasse erworben hatte. Trotzdem habe es noch viele Jahre gedauert, bis sie endlich fertiggestellt werden konnte.

Bayern hat an dieser Stelle 3,1 Millionen investiert

Wie Stefan Leitner, stellvertretender Amtsleiter und Leiter des Bereiches Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Rosenheim, erläuterte, sei diese Maßnahme schon in der Planung gewesen, als er an das Staatliche Bauamt kam. Weil zunächst das Geld fehlte, verzögerte sich jedoch die Ausführung der Baumaßnahme, in die die Bayerische Staatsregierung 3,1 Millionen Euro investiert hat – und nun sei es endlich so weit. Grundbesitzer hätten im Vorfeld dazu notwendigen Grund abgetreten, bedankte er sich, denn das sei keine Selbstverständlichkeit, führte er aus.

Vor dem Ausbau präsentierte sich die Trasse ziemlich lädiert.

Lesen Sie auch: Bauarbeiten auf der Staatsstraße bei Babensham nehmen wieder Fahrt auf (Plus-Artikel OVB-Online)

Im Gegenzug bedankte sich Bürgermeister Huber auch bei der Bauplanung, die Bedenken der Anwohner ernst genommen und einen Viehdurchgang für Kühe mit eingebaut hätten.

Sechs Tunnel unter der Staatsstraße für Amphibien

Für Radfahrer und Spaziergänger entstand ein begleitender Geh- und Radweg, für Amphibien sechs Tunneldurchgänge und im Ortsbereich von Penzing eine neue Linksabbiegerspur.

Nach dem Ausbau gleicht sie einem Schmuckstück.

Lobende Worte gab es auch für die ausführende Baufirma Hogger, die die 1,7 Kilometer lange Strecke auch unter widrigen Wetterumständen im vergangenen Jahr planmäßig fertiggestellt hat. Schwieriger Untergrund und diverse Aufschüttungen hätten die Baumaßnahme nicht einfacher gemacht.

Lesen Sie auch: Unterreits Bürgermeister ärgert sich über „gefährlichste Straße Bayerns“ (Plus-Artikel OVB-Online)

Prälat Peter Neuhauser segnete das neue Straßenstück und hatte passende Bibelstellen zur Freigabe herausgesucht. Die Straße sei auch ein Sinnbild für Freiheit, sagte er, und mit der solle man achtsam umgehen. Schnelligkeit sei ein Thema, das es zu überdenken gelte, „mehr Ruhe wäre angebracht“, empfahl der Prälat.

Schwungvoll spendete Prälat Peter Neuhauser den kirchlichen Segen für das neuausgebaute Teilstück der Staatsstraße 2092.

Technische Details

  • Oberbodenarbeiten: 7500 Kubikmeter
  • Bodenbewegungen: 40.000 Kubikmeter
  • Asphalt fräsen: 1000 Tonnen
  • Asphaltierungsarbeiten: 35.000 Quadratmeter
  • Gabionenlärmschutzwand: 100 Meter
  • Schutzplanken: 2000 Meter

Die Durchführung der Maßnahme war in zwei wesentliche Bauabschnitte aufgeteilt. Von Juni 2020 bis Dezember 2020 wurde zunächst eine neue Fahrbahn im Bereich des Penzinger Sees hergestellt. Nach der Winterpause folgte im Frühjahr 2021 der Ausbau des rund 1,7 langen Abschnitts bis Babensham, der nun freigegeben wurde.

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