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Besucher fragen Gremium

Ausgleichsflächen sorgen in Albaching für Diskussion

Hier soll das Gewerbegiebt „Oberdieberg“ entstehen. Die Pläne sind vielen Bürgern ein Dorn im Auge.
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Hier soll das Gewerbegiebt „Oberdieberg“ entstehen. Die Pläne sind vielen Bürgern ein Dorn im Auge.
  • VonIrmi Günster
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Ausgleichflächen sorgen in Albaching für Diskussionen. Zentrales Thema im Gemeinderat war zum wiederholten Mal das Gewerbegebiet in Oberdieberg.

Albaching – Aus den Reihen der Besucher kamen in der jüngsten Sitzung des Albachinger Gemeinderats Anfragen von Isidor Hagl. Diese bezogen sich auf die Umsetzung der Grünordnung und die Situation der Ausgleichsflächen für das Bauvorhaben der Firma Huber im Gewerbegebiet Oberdieberg (wir berichteten). „Wie sieht es dort aus?“ und „Gibt es Abweichungen?“, lauteten zwei seiner Fragen.

Von den im Zuge der Gehölzrandbepflanzung eingesetzten Bäume und Sträucher seien etwa ein Drittel bereits wieder abgestorben – und dies nicht erst seit dem Unwetter im vergangenen Jahr. Als „exemplarisch“ bezeichnete Hagl die Ausgleichsfläche am Stettener Mühlbach, die für das jüngste Bauvorhaben ausgewiesen wurde. Hierzu fragte er: „Wie beurteilt die Gemeinde die Ausgleichsfläche?“

Ausgebrachte Gülle widerspricht Vorschriften für Ausgleichsfläche

Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA) bezog zunächst kurz Stellung. Hagl habe recht, diese Fläche sei landwirtschaftlich bearbeitet. Auch Gülle sei ausgebracht worden, was den Vorschriften für eine Ausgleichsfläche widerspreche.

Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte der Bürgermeister, dass ein Gespräch mit dem Besitzer und dem Pächter der betreffenden Fläche stattgefunden habe, bei dem diesen klargemacht wurde, „dass das nicht geht“. Zum Teil sei es Aufgabe der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes, diese Ausgleichsflächen zu kontrollieren. Dem sei in diesem Fall „nicht so intensiv nachgegangen worden“, stellte Schreyer fest.

Umsetzung der Grünordnung „nicht ganz erfüllt“

Bezüglich der Umsetzung der Grünordnung räumte der Rathauschef ein, dass diese „nicht ganz erfüllt“ worden sei. Die Stückzahlen seien korrekt, aber die Pflanzung „etwas versetzt ausgeführt worden“. Dies sei für ihn aber in Ordnung, da „die Stückzahlen da sind“.

Dass einige Pflanzen bereits abgestorben seien, habe seiner Einschätzung nach mehrere Ursachen: Zum einen sei eine Neubepflanzung immer etwas unsicherer als Altbestand. Zum anderen hätten die Unwetter im vergangenen Sommer und die derzeit anhaltende Trockenheit diesen Bäumen zugesetzt. Auch dieser Punkt sei mit dem Bauherrn abgesprochen worden.

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Um nicht wieder Verluste zu provozieren, wird mit der Pflanzung bis zum Herbst und damit bis zum Ende der Trockenheit gewartet. Überhaupt stehe die Gemeinde mit der Firma Huber „dauernd in Kontakt“ und sei auf einem guten Weg, alles umzusetzen. Teilweise sei der Kauf der Ersatzpflanzungen schon beauftragt worden.

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