Aufführungen vom Theaterverein Schonstett heuer noch ungewiss

Mit einem Präsent verabschiedete der Vorsitzende Johannes Weidinger (rechts) Gabi Ertl, die 24 Jahre in der Führungsriege tätig war.
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Mit einem Präsent verabschiedete der Vorsitzende Johannes Weidinger (rechts) Gabi Ertl, die 24 Jahre in der Führungsriege tätig war.

Der Theaterverein Schonstett hat seine Jahresversammlung nachgeholt. Vorsitzender Johannes Weidinger dankte allen Helfern und Spielern für deren Engagement.

Von Martin Voggenauer

Schonstett – Der Zweite Schriftführer Benno Maier ging in seinem Bericht auf die Höhepunkte ein. Die fünf Aufführungen besuchten über 800 Zuschauer. Der Verein beteiligte sich mit einem Stand am Weihnachtsmarkt im Caritasheim und besuchte Aufführungen der Nachbarvereine – solange dies möglich war. Ab März herrschte Stillstand.

Über 800 Zuschauer bei den Vorstellungen

Finanziell ist der Theaterverein gut aufgestellt, sagte Kassenwartin Claudia Glatzenberger. Ein kleiner Überschuss sei zu verzeichnen und Rücklagen seien ausreichend vorhanden.

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Zur Zeit hat der Verein 102 Mitglieder. Die Kassenprüfer Josef Fink und Hans Neumeier bestätigten die ordnungsgemäße Abrechnung, die Entlastung erfolgte einstimmig. Bei der turnusmäßig durchzuführenden Neuwahl des Vorstands hatte Bürgermeister Paul Dirnecker leichtes Spiel, alle Posten ließen sich problemlos besetzen. Vorsitzender bleibt Weidinger, unterstützt von Lenz Manhart. Neuer Erster Schriftführer ist Andreas Lechner, Gabi Ertl hatte nach 24 Jahren Mitarbeit im Vorstand nicht mehr kandidiert. Zweiter Schriftführer ist weiterhin Maier, Claudia Glatzenberger führt wie bisher die Kasse. Bürgermeister Dirnecker dankte dem Vorstand, den Helfern und den aktiven Theaterspielern für deren Einsatz. Das jährliche Theater in der Mehrzweckhalle sei ein wichtiges kulturelles Angebot in der Gemeinde.

Entscheidung fällt im September

Ob dieses Jahr Aufführungen stattfinden können, sei noch nicht sicher, erklärte Weidinger. Manhart ergänzte, dass die Entwicklung der Zahl der Corona-Infizierten in den nächsten Wochen ausschlaggebend sein werde. Sollte eine Verschärfung der Hygienevorschriften kommen, insbesondere bezüglich der Anzahl der zugelassenen Zuschauer, werde es schwierig.

Der Bühnenaufbau findet normalerweise Mitte September statt. Zu diesem Zeitpunkt müsse eine Entscheidung fallen.

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