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Der Tag der hohen Sprünge

Athleten bringen Wasserburger Altstadt zum Beben

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  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Was für ein Tag: Die Altstadt vibriert, schon am Vormittag herrscht Wettkampfstimmung in der Wasserburger Herrengasse: Unter dem rhythmischen Applaus des Publikums nehmen die Sportlerinnen und Sportler Anlauf, um sich mit ihrem Stab in die Höhe zu schrauben.

Wasserburg – Gelingt der Versuch, wird gejubelt, wird applaudiert – ein enttäuschtes „Ah“ untermalt akustisch das Reißen der Latte. Discomusik dröhnt aus den Lautsprechern, der Mann am Mikro feuert die Athleten an. Nach Schätzungen lassen rund 2000 Sportbegeisterte die Stadt beim nunmehr dritten Altstadtspringen beben. Veranstalter Willy Atzenberger vom TSV 1880 Wasserburg freut sich riesig über die perfekte Kulisse nach Monaten der Vorbereitung. „Ich bin sehr zufrieden, es ist wunderbar“, sagt er. „Die Leute sind alle gut drauf.“ Er kündigt an, für eine Neuauflage der Sportshow im nächsten Jahr wieder zur Verfügung zu stehen – „wenn die Umstände passen“.

Begeisterte Zuschauer geben Höchstnoten für Open-Air-Event

„Das ist gut, weil es so lebendig ist“, sagt eine Anwohnerin. Und schmunzelnd fügt sie hinzu: „Ich bin froh, dass ich in meinem fortgeschrittenen Alter nicht hüpfen muss.“

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Eine andere Seniorin zeigt sich ebenfalls gut gelaunt: „Also ich find’s super.“ Alle Besucher, ob aus Wasserburg oder aus dem Umland angereist, sind angetan: Von einer „coolen Sache“ spricht Patrick Schnofl (30), „für die Stadt, für die Wirtschaft, für die Gastronomie.“

Geschafft. Der gelungene Sprung wird sofort gefeiert.

Guido Zwingler (59) genießt mit seiner Frau den Nachmittag, der Sportbegeisterte bekennt, dass er in der Stadt sowieso „fast keine Veranstaltung“ auslässt. Ein anderer Zuschauer ist weniger euphorisch, findet aber, „dass so ein Event bestimmt nicht schadet.“

Unisono heißt es, dass das Stabhochspringen, würde man es in einem Stadion veranstalten, wohl kaum so viel Besucher anlocken würde. Wie sehr hat man sich danach gesehnt!

Mittlerweile hat sich auch Bürgermeister Michael Kölbl in der Herrengasse eingefunden, zuallererst preist er das schöne Wetter. „Heute wird belohnt, was die vielen, vielen Ehrenamtlichen geleistet haben.“ Und er drückt seine Freude darüber aus, „dass endlich wieder was los ist in der Stadt“. Und zwar nicht nur für die Fans, sondern auch für die Gesamtgesellschaft.

Alles bestens vorbereitet in Wasserburg.

Mit strahlender Miene zeigt sich auch Bastian Wernthaler, Vorsitzender des Gesamtvereins TSV 1880 Wasserburg. „Wir sind der Stadt dankbar, dass wir hier eine so schöne Veranstaltung abhalten können.“

Mit dem Auftritt der Männer am späten Nachmittag erreicht das Stabhochspringen unter freiem Himmel seinen Höhepunkt. Luca Jakob, Athlet vom TSV Sindelfingen, spricht von „sehr geilen Bedingungen“. Die jubelnden Zuschauer würden ihn anspornen, bei dieser Veranstaltung mit noch mehr Motivation an den Start zu gehen.

Sein Trainer Leo Lohre bestätigt, das Altstadtspringen sei eben „immer was Besonderes“.

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