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LEBENSRAUM FÜR PFLANZEN UND TIERE SCHAFFEN

Arbeitskreis Umwelt und Nachhaltigkeit fordert die Rotter zur Bepflanzung von freien Flächen auf

So werden neugepflanzte Bäume vor Beschädigungen geschützt.
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So werden neugepflanzte Bäume vor Beschädigungen geschützt.
  • VonRichard Helm
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Wolfgang Matschke von Maikowski vom Arbeitskreis Umwelt und Nachhaltigkeit ruft in Rott zur Schaffung von besseren Lebensräumen auf. Hecken und Bäume sind in Kulturlandschaft und in den Gärten ein belebendes Element.

Rott – Heckenreiche Landschaften und Gärten verwöhnen das Auge und fördern das Wohlbefinden von Mensch und Tier. Flora und Fauna stehen in enger Wechselbeziehung mit der Landwirtschaft. Die Intensivierung der Landwirtschaft führte jedoch zu einem Rückgang an Biodiversität, also an Artenvielfalt und einer verringerten Anzahl an Individuen in Flora und Fauna.

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In den letzten 30 Jahren reduzierte sich die Insektenwelt um rund 75 Prozent. Rebhühner und Wachteln verschwanden, frühere fischreiche Bäche und Gewässer veröden, Amphibienarten und Reptilien sind stark gefährdet. Dies ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und kann nicht nur den Landwirten angelastet werden, die dem Preisdruck des Weltmarktes ausgesetzt sind.

Keine alleinige Schuld bei Landwirten

Die Förderung von Hecken, Einzelbäumen und Feldgehölzen in freier Landschaft und Gärten kann dem Artenverlust entgegenwirken. Strauch- und Baumarten mit verschiedenen Blüh- und Fruchtzeiten sorgen für ein vielfältiges Nahrungsangebot, bieten Lebensraum sowie Nist- und Versteckmöglichkeit für Wiesel, Laubfrosch, Hase, Rotschwanz und Co.

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Neben der Schaffung von Blühflächen und Feldrainen haben Hecken den größten Effekt für eine gesunde, vielfältige Natur und wirken der Verinselung von Lebensräumen entgegen. Darüber hinaus fördern sie den Windschutz, verhindern Bodenerosion und sorgen für den Wasserrückhalt auf den Feldern und tragen somit auch zur Ertragssteigerung bei.

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Der Arbeitskreis Umwelt und Nachhaltigkeit ruft Gartenbesitzer, Landwirte und Mandatsträger auf, neuere und besserer Lebensräume für pflanzliche und tierische Mitbewohner, zu schaffen.

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