Arbeiten am Äquator

Margareta Lohmaier aus Isen arbeitet für ein Jahr mit Kindern und Jugendlichen in Ecuador. Foto Zimmerer
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Margareta Lohmaier aus Isen arbeitet für ein Jahr mit Kindern und Jugendlichen in Ecuador. Foto Zimmerer

Es ist wahrlich kein Vergnügungsurlaub, den Margareta Lohmaier soeben angetreten hat. Für ein ganzes Jahr nimmt die 22-jährige Isenerin im südamerikanischen Ecuador an dem sozialen Projekt Encuentro (Begegnung) teil.

Isen - Margareta Lohmaier wird in dem kleinen Ort Puyo, der in etwa so groß ist wie Isen, mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die sich in Risikosituationen befinden. Die Mehrheit von ihnen kommt aus eingeborenen Gemeinschaften aus dem Amazonasgebiet.

Zu Lohmeiers Aufgaben gehören das Unterrichten von Englisch und die Betreuung von berufsbildenden Werkstätten. Durch das Angebot von handwerklichen Workshops wie Metallbearbeitung, Schreinern, Nähen und Kochen lernen die Jugendlichen verschiedene Berufe kennen.

Auf die Idee gekommen ist Marga, wie sie genannt wird, durch ihr Engagement beim BDKJ Diözesanverband München und Freising. Außerdem passt der Internationale Freiwilligendienst in ihr zukünftiges berufliches Profil. Schließlich studiert Lohmaier an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg Soziale Arbeit.

Nervös sei sie schon, gesteht die Isenerin, genauso wie Mutter Lisa und die beiden Geschwister. Aber es sei mehr eine positive Aufgeregtheit, eine Vorfreude. Bestärkt in ihrem Vorhaben wurde sie von der ganzen Familie, die Margas Mut schätzen. Ein Großteil der Kosten für Flug, Unterkunft, Verpflegung, Impfungen und Vorbereitungsseminare wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung übernommen. Der Rest kommt von einem sogenannten Solidaritätskreis, bestehend aus Gleichgesinnten aus ihrem Umfeld.

Jedes Vierteljahr will Lohmaier von ihren Eindrücken in dieser Zeitung berichten. Weitere Infos unter: www.freiwillig-weg.de azi

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