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Nachruf

Anton Hundschell aus Maitenbeth ist mit 87 Jahren verstorben

Anton Hundschell aus Maitenbeth ist mit 87 Jahren verstorben
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Anton Hundschell aus Maitenbeth ist mit 87 Jahren verstorben
  • VonLorenz Richterstetter
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Anton Hundschell, auch bekannt als „Marstern-Done“, aus Maitenbeth ist mit 87 Jahren verstorben. Er hinterlässt drei Söhne, vier Töchter, 15 Enkel und neun Urenkel.

Maitenbeth – Im Alter von 87 Jahren ist Anton Hundschell aus Maitenbeth/Haslach verstorben und hat auf dem Waldfriedhof in Rechtmehring seine letzte Ruhestätte gefunden.

Anton Hundschell, oft auch Marstern-Done genannt, wurde am 5. März 1935 auf dem Marstern-Anwesen in Haslach als jüngstes Kind von Josef und Maria Hundschell geboren. Zur Schule gegangen ist er in Rechtmehring und hat anschließend bei umliegenden Bauern in der Landwirtschaft ausgeholfen. Neben der Arbeit auf seinem landwirtschaftlichen Anwesen arbeitete er später bei der Firma Tröstl, bei der Baywa Haag, beim Ytong-Werk in Hohenlinden, beim Getränkevertrieb Schwaiger in Haag und zuletzt bis zu seinem Renteneintritt im Jahr 1998 zehn Jahre als Gemeindearbeiter in Maitenbeth. 1990 hat er schweren Herzens die Landwirtschaft aufgegeben.

1961 heiratete er Magdalena Gaigl aus dem Jakl-Anwesen in Maitenbeth/Thal. Aus der Ehe gingen drei Söhne und vier Töchter hervor, 15 Enkel und neun Urenkel folgten.

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Im Dezember 2010 ist seine Frau verstorben und er musste sein Leben neu ordnen. Er war dabei immer darauf bedacht, niemanden zur Last zu fallen und hat sein Leben selbst organisiert, so gut es ging. Aufstehen, selber Frühstück herrichten, Fernsehen schauen, Zeitung lesen, sich immer ein bisschen in Bewegung halten und ab und zu auch mal ein Bierchen genießen, so sah sein Tagesablauf fortan aus.

Das Autofahren gab er vor etwa sieben Jahren auf, als er nach einem schweren Sturz drei Wochen im Krankenhaus und vier Wochen auf Reha verbringen musste und seitdem auf eine Gehhilfe angewiesen war.

Früher hat er leidenschaftlich gerne und regelmäßig, insbesondere jeden Donnerstag beim Kirchenwirt in Rechtmehring, Schafkopf gespielt. Da es aber immer schwerer wurde eine Spielrunde zusammen zu bekommen, hat sich das mit der Zeit aufgehört. Zuletzt lebte er zufrieden und zurückgezogen im Kreise seiner Familie in seinem Zuhause in Haslach. Als er gesundheitlich immer mehr abbaute, wurde er ins Krankenhaus Wasserburg eingeliefert, wo er am 29. Mai verstarb.

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